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Ernst & Young Pressemitteilung 2009 - Die Top 10-Risiken für die Immobilienbranche - Ernst & Young - Österreich

Die Top 10-Risiken für die Immobilienbranche

Wien, 15. April 2009

 

Die anhaltenden Finanzierungsschwierigkeiten bleiben im Jahr 2009 das größte Risiko für internationale Immobilienunternehmen. Dies ergab eine weltweite Umfrage von Ernst & Young Real Estate und Oxford Analytica. An zweiter Stelle des Risiko-Rankings stehen globale Wirtschafts- und Marktschwankungen, an dritter Position veraltete und unzureichende Infrastruktur. Befragt wurden Analysten, Fachjournalisten und Führungskräfte der Immobilienbranche. Mit der Studie werden jährlich die zehn größten Geschäftsrisiken für Immobilienunternehmen ermittelt. Dabei hat sich für das Jahr 2009 insgesamt folgende Reihenfolge ergeben:

 

  1. Finanzierungsengpässe in Folge der Finanzmarktkrise
  2. Globale Wirtschafts- und Marktschwankungen
  3.  Veraltete, unzureichende Infrastruktur
  4. Weltweiter Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter
  5. Demografische Entwicklungen
  6. Probleme, neue Geschäftschancen zu finden und zu nutzen 
  7.  Unsicherheiten bei der Preisfindung
  8. Ökologische Anforderungen, Nachhaltigkeit und Klimawandel
  9. Konjunkturanfälligkeit und regulatorische Risiken in Schwellenländern
  10. Steigende Energiekosten

 

„Angesichts der anhaltenden Unsicherheit und der fehlenden Liquidität konzentrieren sich viele Unternehmen derzeit darauf, die internen Geschäftsabläufe zu straffen und ihre Bestände und Projekte zu optimieren, um bei einer Verbesserung der Wirtschaftslage sofort wieder durchstarten zu können. Konsolidierungen unter den Unternehmen der Immobilienbranche werden ebenso unausweichlich sein“, sagt Mag. Alexander Wlasto, Geschäftsführer im Competence Center Real Estate bei Ernst & Young in Österreich.  

 

Stockende Kreditvergabe

Schon in der Umfrage im vergangenen Jahr stellten nach Ansicht der Analysten Finanzierungsengpässe das größte Risiko für die Immobilienbranche dar. „Dieses Risiko ist nun schlagend geworden. Die stockende Kreditvergabe hat zahlreiche Entwicklungen gestoppt und in Verbindung mit der anhaltenden Unsicherheit die Immobilientransaktionen drastisch reduziert“, sagt Wlasto. 

 

Globale Preis- und Mietkorrekturen

Die globalen Wirtschafts- und Marktschwankungen wurden von den befragten Analysten als zweitgrößtes Risiko genannt – im Vorjahr belegte dieses Risiko noch den siebten Platz. Alexander Wlasto dazu: „Hier folgen die Einschätzungen der Befragten den am Markt bereits eingetretenen Verhältnissen. Dem Preisverfall auf den Immobilienmärkten konnte sich kaum eine Region entziehen.“

 

Große Infrastrukturrisiken weltweit

Veraltete oder unzureichende Infrastruktur ist für die Befragten das drittgrößte Risiko für Immobilienunternehmen im Jahr 2009. Nach Einschätzung der Analysten bedrohen Infrastrukturmängel im Transportwesen und bei der Energieversorgung die Rendite von Immobilieninvestitionen. In den vergangenen Jahren wurde in vielen westlichen Ländern kaum in die Infrastruktur investiert. Die negativen Auswirkungen werden jetzt sichtbar.

 

Hier finden Sie den gesamten Ernst & Young Business Risk Report 2009 Real Estate (pdf, 6.7mb)  als Download.

Kontakte

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Dipl.-BW (FH) Sonja Steur
Corporate Communications

Ernst & Young
Wagramer Straße 19
A-1220 Wien
Telefon +43 (1) 211 70-1156
E-Mail: presse@at.ey.com

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