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20091006 Börsenboom in China beflügelt weltweiten IPO-Markt - Ernst & Young - Schweiz

Börsenboom in China beflügelt weltweiten IPO-Markt

Zahl der Börsengänge im dritten Quartal fast verdoppelt, Emissionsvolumen fast vervierfacht / Deutlich stärkere Aktivitäten in Schwellenländer als in Industrienationen / Nur wenige Börsengänge in Europa


ZÜRICH/LONDON, 5. OKTOBER 2009 – Im dritten Quartal dieses Jahres haben weltweit 149 Unternehmen den Schritt an die Börse (Initial Public Offering, kurz IPO) gewagt und dabei 38 Milliarden US-Dollar eingesammelt. Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum zweiten Quartal, als bei 77 Börsengängen ein Emissionsvolumen von 10 Milliarden US-Dollar erzielt wurde. Insgesamt sind damit in den ersten neun Monaten dieses Jahres 278 Unternehmen an die Börse gegangen, das Emissionsvolumen lag bei 49 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum waren allerdings noch 682 Börsengänge mit einem Emissionsvolumen von 92 Milliarden Dollar gezählt worden. Das sind Ergebnisse des vierteljährlich durchgeführten weltweiten IPO-Barometers des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens Ernst & Young.

Der deutliche Anstieg im dritten Quartal ist vor allem auf die starke Zunahme von IPOs in China (inkl. Hongkong und Macao) zurückzuführen, wo 69 IPOs gezählt werden – nach nur 13 im vorangegangenen Quartal. Das Emissionsvolumen stieg von 2,6 auf 27 Milliarden US-Dollar. Acht der zehn grössten IPOs fanden in China statt.
Neben China waren Südkorea (14) und Indien sowie die USA (jeweils 8) besonders aktive IPO-Märkte. Nach wie vor sind die Schwellenländer mit 122 (von 149) Börsengängen die wichtigste Säule des weltweiten IPO-Geschäfts.

Die Entwicklung in den meisten Industriestaaten war hingegen weiterhin sehr schwach: In Europa sank die Zahl der Börsengänge im Quartalsvergleich von 12 auf neun. Das Emissionsvolumen der Börsengänge europäischer Unternehmen ging von 209 auf 189 Millionen US-Dollar zurück. In den USA wurden wie im Vorquartal acht Börsengänge gezählt, das Emissionsvolumen stieg allerdings deutlich von 1,0 auf 3,2 Milliarden US-Dollar.

Der grösste Börsengang des Jahres fand in China statt: Das Wohnungsbauunternehmen China State Construction Engineering Corp. ging im Juli in Shanghai an die Börse und erlöste dabei 7,3 Milliarden US-Dollar. Ebenfalls in China gab es den zweitgrössten Börsengang des Jahres: Das staatliche Bergbauunternehmen Metallurgical Corp of China erlöste bei seinem IPO im September 5,1 Milliarden US-Dollar.

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Kurzporträt von Ernst & Young
Ernst & Young ist ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuern, Transaktionen und Beratung. Unsere 135'000 Mitarbeitenden auf der ganzen Welt verbinden unsere gemeinsamen Werte sowie ein konsequentes Bekenntnis zur Qualität. In der Schweiz ist Ernst & Young ein führendes Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen und bietet Dienstleistungen in den Bereichen Steuern und Recht sowie Transaktionen und Rechnungslegung an. Unsere 1'900 Mitarbeitenden in der Schweiz haben im Geschäftsjahr 2007/08 einen Umsatz von CHF 563 Mio. erwirtschaftet. Wir differenzieren uns, indem wir unseren Mitarbeitenden, Kunden und Anspruchsgruppen helfen, ihr Potenzial auszuschöpfen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website
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