Peter Samuelsen, Thomas Köhler und Stefan Grieben – Der Kunde ist das Kriterium

Entrepreneur des Jahres in der Kategorie IT/Medien

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Ihr E-Business-Unternehmen, die novomind AG, hat das, was es für einen Technologieführer braucht: Innovation bei höchster Flexibilität

Frankfurt, 19. September 2013

Die Unternehmer

Facebook, Twitter, iPhone – drei Anwendungen die auf ihre Art die Kommunikationsbranche gewaltig auf den Kopf gestellt haben. Nach ihrem Erscheinen war nichts mehr wie zuvor. Wer als Dienstleister in dieser Branche bestehen will, sollte also unbedingt über die Fähigkeit verfügen, sich rasch wandeln und neuen Marktbedingungen anpassen zu können. Die Macher von novomind haben diese Fähigkeit: so ist ihr Vorbild auch nicht der Dinosaurier, sondern das Chamäleon. Und diese Wandelbarkeit prägt den Lauf des Hamburger Unternehmens seit der Gründung durch Peter Samuelsen 1999. In diesem Jahr rief der Diplom-Informatiker die novomind AG ins Leben und stürzte sich in den turbulenten Neuen Markt. „Ich habe immer die Zahlen von SAP und Microsoft bewundert mit den hohen Jahresumsätzen pro Person. Das lässt sich nur realisieren, wenn vorhandene Lösungen mehrfach verkauft werden können“, so Samuelsen. Die Idee mit virtuellen Beratern, so genannten Chatbots, die die Anfangsjahre des Unternehmens prägten, kam dem Vorstandsvorsitzenden da gerade zur rechten Zeit.

Thomas Köhler und Stefan Grieben – beide kannte Samuelsen aus der gemeinsamen Zeit bei einer Unternehmensberatung – holte der Gründer kurz nach dem Start des Unternehmens als Software-Entwickler mit an Bord. Als Dreigestirn, Köhler und Grieben folgten Samuelsen 2012 in den Vorstand, prägten sie die Entwicklung des Unternehmens und machten aus dem Drei-Mann-Betrieb einen breit aufgestellten jedoch stets flexiblen Dienstleister, der die gesamte digitale Wertschöpfungskette des Handels und der elektronischen Kundenkommunikation abdeckt und heute zu den Technologieführern Europas zählt. Den Schlüssel für diesen Erfolg sehen die drei Vorstände in den flachen Strukturen, in kurzen Entscheidungswegen und im unbürokratischen Führungsstil, kurz: in der Attraktivität des Unternehmens für talentierte Nachwuchskräfte. „Einer der Gründe, warum wir so erfolgreich sind, ist, dass wir seit vielen Jahren ein Top-Team der besten Software-Entwickler und IT-Berater am Markt beschäftigen“, so Samuelsen.

Entwicklung

Ein Auf und Ab prägte die Anfangsjahre der jungen Firma. War ursprünglich ein Börsengang geplant – er platzte wegen der Krisenstimmung im Bereich der Internet-Technologien zu Beginn des neuen Jahrtausends – fand novomind erst mit einem Management-Buy-out durch Samuelsen und seinem damaligen Vorstandskollegen Peter Wiedekamm zur Ruhe. Von da an befanden sich alle Unternehmensanteile in der Hand der novomind-Mitarbeiter und die Firma entwickelte sich prächtig: Sukzessive wurden Beteiligungen wie etwa 2009 ein Joint-Venture mit dem Versandhandelskonzern Otto eingegangen, zudem neue Geschäftsfelder erschlossen – eCommunication, eCommerce, Product Information Management (PIM) und eMarketplace bilden seither das Rückgrat des Portfolios der Hamburger. Novomind beschäftigt heute über 140 Mitarbeiter.

Die Zukunft der Firma steht unter einem günstigen Stern. Im Zeichen des stetigen Fortschreitens der technischen Entwicklung im Onlinehandel stehen Unternehmen mit Kundenbeziehungen vor der Herausforderung eines Generationenwechsels: vom Telefonanruf zu E-Mail, Live-Chat und Social media. Von diesem Trend profitiert das Unternehmen mit seinen E-Business-Lösungen. Ausruhen wollen sich die Hamburger auf diesem günstigen Vorzeichen jedoch nicht. So setzt das Unternehmen in den kommenden Jahren verstärkt auf Kundennähe und die Konzentration auf die Herstellung einfach zu bedienender Software. Hierzu veranstaltet novomind beispielsweise jährlich Workshops, um die Anregungen und Anforderungen der Kunden direkt in die neueste Software-Generation einfließen zu lassen. Unter diesen Voraussetzungen streben die drei Vorstände auch in den kommenden Jahren ein organisches Wachstum. 

Innovation

Nie zu vergessen, wer am Ende ein Produkt zu kaufen hat, ist für Peter Samuelsen ein Credo, um auf einem dynamischen Markt wie dem E-Business zu überleben. „Die Wünsche unserer Kunden und Zielgruppen treiben unsere Technologie und nicht umgekehrt“, so der Vorstandsvorsitzende über seine kaufmännische Haltung. Für die Strategie novominds heißt das, sich mit den Wünschen der Kunden zu entwickeln, kurz gesagt: immer bereit für einen Wandel zu sein. Ein Beispiel für diese konstruktive Wandelbarkeit der Hamburger sind die erwähnten Chatbots, die zur Gründung des Unternehmens führten, jedoch nie ihren Markt fanden. Das Dreigestirn um Samuelsen machte dennoch Gold daraus: die eigens dafür entwickelte Sprachtechnologie mit künstlicher Intelligenz kommt heute bei über 80 Unternehmen zum Einsatz, um E-Mails und Facebook-Posts linguistisch zu untersuchen!

Wandelbarkeit allein reicht jedoch nicht aus. Erstklassige Technologie muss im E-Business immer da sein – und da steht novomind ganz oben: die Hamburger gelten in ihrem Kerngeschäft, den vier E-Business-Disziplinen eCommerce, eCommunication, PIM und eMarketplace, jeweils als Technologieführer in Europa und sind auf den Gebieten der elektronischen Kundenkommunikation und Mail-Management das am schnellsten wachsende Unternehmen in der Branche. Ein Highlight des Portfolios der Firma ist zum Beispiel die auf dem Markt einmalige Anwendung iAgent, die sich an Unternehmen mit vielen Kundenanfragen richtet. Die Software bündelt dabei nicht nur alle Kommunikationskanäle auf einer einheitlichen Oberfläche, sondern unterstützt Kundenberater mit computerlinguistischen und semantischen Analysen beim Verständnis der Kundenanfragen. „Nur wer die Frage eines Kunden versteht, kann ihm eine richtige Antwort geben,“ erläutert Thomas Köhler. „Unsere Software hilft dem Kundenberater dabei. Sie versteht den Sinn der Frage und kann so entsprechend vollständige und passende Antworten liefern.“

Verantwortung

Die drei Vorstände um Samuelsen wissen, dass talentierter Nachwuchs der „Brennstoff“ für die technologische Entwicklung ihres Unternehmens ist. Und das bedeutet für die drei Hamburger: Förderung und beste Arbeitsbedingungen schaffen. So kooperiert das Unternehmen beispielsweise mit der Fachhochschule Wedel und hat für talentierte Studenten der dualen Studiengänge im Bereich Wirtschaft und Informatik ein verlockendes Angebot in der Tasche stecken: novomind übernimmt die kompletten Kosten fürs Studium und bietet den jungen Menschen auf Basis einer Werkstudentenstelle studienbegleitende Praxiserfahrung, inklusive Unterstützung bei der abschließenden Bachelor-Arbeit. „Die Studierenden können bei uns in der Praxis wertvolle Erfahrungen für den späteren Berufseinstieg sammeln und wir wollen mit unserem Engagement unseren eigenen Nachwuchs gezielt auf die Bedürfnisse des Marktes und damit für die Zukunft vorbereiten“, erklärt Stefan Grieben, die für beide Seiten günstige Kooperation. 

Den Einblick in das Unternehmen werden die Studenten aller Voraussicht nicht bereuen. Novomind schnitt im März 2013 zum fünften Mal in Folge beim Wettbewerb „Hamburgs beste Arbeitgeber“ mit einem herausragenden Ergebnis ab und erhielt für das Personalmanagement das beste aller möglichen Gütesiegel – vier Sterne. Zudem ist das Unternehmen sozial engagiert und unterstützt zumeist in Zusammenarbeit mit der Preuschhof Stiftung regelmäßig Kinder- und Jugendprojekte oder andere gemeinnützige Einrichtungen. Und wer Sport machen möchte, ist bei dem Hamburger Unternehmen ebenfalls gut aufgehoben: novomind fördert die sportlichen Aktivitäten der Mitarbeiter durch Zuschüsse für die Kosten von Fitnessclubs, Schwimmbädern oder Tennisstunden und verfügt sogar über einen eigenen Betriebssportverein – den novomind sports e.V.   

Der Wettbewerb

Die Auszeichnung „Entrepreneur des Jahres“ honoriert unternehmerische Spitzenleistungen durch eine unabhängige Jury in verschiedenen Kategorien – weltweit in 60 Ländern, in Deutschland 2013 zum 17. Mal. Der von EY organisierte Wettbewerb wird von namhaften Unternehmen und Medien unterstützt: Dazu gehören DZ BANK, Jaguar, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Manager Magazin. Neben der Auszeichnung erfolgreicher Unternehmerpersönlichkeiten fördert EY mit dem Programm „Entrepreneur of the Year Junior Academy“ unternehmerischen Nachwuchs.

EY im Überblick

EY* ist eine der drei großen deutschen Prüfungs- und Beratungsorganisationen. In der Steuerberatung ist EY deutscher Marktführer. EY beschäftigt rund 7.700 Mitarbeiter an 22 Standorten und erzielte im Geschäftsjahr 2011/2012 einen Umsatz von 1,22 Milliarden Euro. Gemeinsam mit den 167.000 Mitarbeitern der internationalen EY-Organisation betreut EY Mandanten überall auf der Welt.

EY bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen ein umfangreiches Portfolio von Dienstleistungen an: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Transaktionsberatung, Advisory Services und Immobilienberatung.

Zusätzliche Informationen entnehmen Sie bitte folgender Internetseite: http://www.de.ey.com

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Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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*Der Name EY bezieht sich in diesem Profil auf alle deutschen Mitgliedsunternehmen von Ernst &Young Global Limited (EYG), einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht. Jedes EYG Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen.

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