EY Progressions

Progressions

Navigating the payer landscape

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Die Gesundheitsversorgung und Erstattung haben sich in den letzten fünf Jahren stark verändert. Weitreichende Reformen haben zu neuen Rahmenbedingungen in vielen Märkten geführt.

Heute gibt es neue, oft branchenfremde Markteilnehmer - etwa aus der IT, Telekommunikation oder Nahrungsmittelindustrie. Sie bringen innovative Ansätze bei Datenanalyse, personalisierter Medizin und PI-Technologien mit sich. Gleichzeitig wird das Thema "Transparenz" im Gesundheitswesen immer wichtiger.

Die Pharmaunternehmen antworten darauf mit einer breiten Palette von Maßnahmen. Sie reichen von der Erstellung von Kosten-Nutzen-Dossiers für Produkte bis zum Einstieg in die direkte Gesundheitsversorgung.
 

Unterschiedlichste Akteure im Gesundheitswesen müssen zusammenarbeiten

Das komplexe Ziel heißt bessere medizinische Versorgung bei sinkenden Kosten. Es lässt sich nur erreichen, wenn alle Stakeholder kooperieren: Kostenträger, Leistungserbringer, Hersteller und Patienten.

Erforderlich sind dazu neue Geschäftsmodelle, die finanzielle Fehlanreize beseitigen und Outcome-basierte Ansätze ermöglichen.

Pharmaunternehmen sind mit vielen Fragen konfrontiert. Wie schnell vollzieht sich der Wandel zum Outcome-basierten System? Wie soll man umgehen mit dem veränderten Kostenträger-System? Lohnt sich der Einstieg in den Servicebereich (Beyond-the-pill Services) und wie soll er aussehen?

Wir behandeln diese Aspekte in unserem diesjährigen Progressions-Bericht (2 MB, 80 Seiten).
 


EY Life Sciences - Gerd Stürz„Die Lösung der komplexen Herausforderungen im Gesundheitswesen erfordert die Zusammenarbeit der unterschiedlichsten Akteure in diesem Ökosystem - einschließlich der Pharmaunternehmen und Kostenträger.

Daher liegt die vielleicht größte und wichtigste Herausforderung für die Pharmaindustrie heute darin, das Vertrauen der Kostenträger und Öffentlichkeit wiederzuerlangen.“

Gerd W. Stürz - Life Sciences Sector Leader


Die wichtigsten Erkenntnisse in Progressions 2014

Wir haben für unsere neue Untersuchung je 30 US-amerikanische und europäische Kostenträger zu ihren Präferenzen befragt. Gleichzeitig befragten wir 18 globale pharmazeutische Unternehmen, wie sie die Kostenträger diesbezüglich einschätzten. Zusätzlich führten wir ausführliche Gespräche mit Führungskräften der Branche in den USA und Europa.

Unsere Ergebnisse

  • Kostendämpfung ist von größter Bedeutung. Der Hauptfokus liegt auf den Arzneimittelkosten. Für die Kostenträger sind die Eindämmung und Planbarkeit von Kosten deutlich wichtiger als Outcome-basierte Ansätze.
  • Pharma-Investitionen im Datenmanagement decken sich weitgehend mit den Anforderungen. Künftig wird aus Sicht der Kostenträger neben den klinischen Studien besonders die Analyse von Real-World Data aus dem klinischen Alltag eine große Rolle spielen.
  • Kostenträger sind an Lösungen für die Umsetzung von Reformen interessiert. Nicht alle Pharmaunternehmen wollen sich im Servicebereich engagieren. Wenn sie es tun, ist ihr Know-how bei Kostenträgern und Leistungserbringern durchaus gefragt.
  • Kostenträger sind zögerlich bei der Kooperation mit Pharmaunternehmen. Viele halten Pharmaunternehmen im Servicebereich für keine vertrauenswürdigen Partner. Sie trauen ihnen nicht zu, die eigenen Produkte und die der Wettbewerber unvoreingenommen zu unterscheiden.

Kostenträger sind stark auf Unterstützung bei der Umsetzung von Reformen im Gesundheitswesen angewiesen. Zwar verfügen Pharmaunternehmen über nützliche Daten etwa im Bereich Therapietreue. Doch nutzen Kostenträger dieses Wissen kaum. Sie haben kein Vertrauen in die Objektivität der Daten.

Dennoch sind die Kostenträger offen für eine Weiterentwicklung ihrer Zusammenarbeit mit der Pharmaindustrie. Aus reinen Marktzugangs- und Preisverhandlungen kann eine strategische und dauerhafte Partnerschaft werden. Dazu müssen die Pharmaunternehmen jedoch ganz anders als bisher auf die Kostenträger zugehen.

EY Progressions: Strategic Payer Engagement als Navigationshilfe

Unsere maßgeschneiderten Dienstleistungen

Die Landschaft der Kostenträger ist komplex und stark fragmentiert. Die Anforderungen unterscheiden sich von Land zu Land und von Produkt zu Produkt.

Neben den Krankenkassen als traditionelle Kostenträger-Organisationen treten weitere Akteure auf. Pharmaunternehmen benötigen einen umfassenden strategischen Ansatz für die Kooperation und Partnerschaft mit allen denkbaren Kostenträgern.

Die Strategic-Payer-Engagement-Methode (SPE)

  • Screening – mögliche Kostenträger sorgfältig analysieren, um geeignete Partner auszuwählen
  • Segmentation - das Angebot auf unterschiedliche Kostenträger passend zuschneiden
  • Sequencing - Lösungsansätze im Laufe der Zeit ausweiten
  • Sustaining - langfristige, nachhaltige Beziehungen aufbauen

Für einen umfassenden strategischen Ansatz müssen Pharmaunternehmen auch ihre interne Struktur überdenken und die Vorgehensweise bei der Einschätzung von Marktchancen und der Interaktion mit den Kostenträgern stärker zentralisieren.

Weitere Informationen zum Progressions Report finden Sie auf www.ey.com/progression2014. Oder sprechen Sie uns an.


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