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The Master CFO Series - A tale of two markets - Balancing investments across divergent markets - EY - Deutschland

The Master CFO Series: Klug geteiltDie Verteilung von Investitionen zwischen unterschiedlichen Märkten

CFOs müssen Gegensätze in Einklang bringen.



Stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? (in Prozent)

Gute Performer gehen Kompromisse bei der Ressourcenverteilung ein.


Wie beurteilen Sie die Wirksamkeit, mit der Ihr Unternehmen die folgenden Aspekte seiner Investitionsstrategie steuert? (in Prozent)



- Gute Performer (GP): Befragte, deren Unternehmen in den letzten drei Jahren beim EBITDA-Wachstum im oberen Quartil lag.

- Schlechte Performer (SP): Befragte, deren Unternehmen in den letzten drei Jahren beim EBITDA-Wachstum im unteren Quartil lag

"Bei Investitionen in Schwellenmärkte darf man nicht alles auf eine Karte setzen. Es gilt weiterhin, im richtigen Umfang in die etablierten Märkte zu investieren – und die dort gegebenen Skaleneffekte zu realisieren."
— Deirdre Mahlan, CFO, Diageo

Im heutigen Wirtschaftsumfeld ist die richtige Verteilung der Investitionen zwischen entwickelten und schnell wachsenden Märkten erfolgsentscheidend.

Aufgrund ihrer umfangreichen Kenntnis ihrer Branche, Ihres Unternehmens und des eigenen Finanzbereichs, spielen CFOs eine zentrale Rolle bei der Wahrung des Gleichgewichts zwischen allen Investitionen. Gleichwohl ist es eine große Herausforderung, die Ressourcen zwischen so unterschiedlichen Märkten optimal zu verteilen.

Neue Wachstumsmöglichkeiten gesucht

Vier Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise haben die Unternehmen das Margenwachstum, das sie durch Kosteneinsparungen erzielen konnten, größtenteils ausgeschöpft und sehen sich nun nach neuen Wachstumsmöglichkeiten um.

"Die Unternehmen haben vermutlich so viel eingespart, wie sie konnten, ohne Werte zu vernichten," meint Allister Wilson, an audit partner at Ernst & Young LLP. "Jetzt wollen sie das Umsatzwachstum vorantreiben – wozu in der Regel der Eintritt und das Expandieren in neuen Märkten gehören."

Da die entwickelten Märkte in den nächsten Jahren wahrscheinlich nicht bedeutend wachsen werden, ist es eine strategische Notwendigkeit, die Investitionen stärker auf die schnell wachsenden Märkte auszurichten.

87 Prozent der befragten CFOs bewerten es in diesem Zusammenhang als schwierig, zusätzliche Ressourcen für entwickelte Märkte zu rechtfertigen, da andere Märkte ein stärkeres Wachstum aufweisen.

Die Zeithorizonte sind zwar von Branche zu Branche unterschiedlich, aber generell erfordert der Eintritt in schnell wachsende Märkte Geduld. Der Investitionsaufwand kann bereits im Vorfeld enorm sein – und vergrößert sich noch durch kostentreibende Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie hohe Inflationsraten.

Die Investitionen in entwickelte Märkte sind immer noch wichtig für das Wachstum

Entwickelte Märkte, also langsamer wachsende Märkte, dürfen nicht vernachlässigt werden.

Denn die meisten Unternehmen erwirtschaften in Regionen wie Europa oder Nordamerika immer noch den größten Anteil ihrer Einnahmen und Gewinne. So erzielt ein durchschnittliches S&P-500-Unternehmen gerade einmal 10 % seiner Umsätze in schnell wachsenden Märkten.1

Länder wie China und Indien mögen zwar schnell wachsen, doch auf kurze Sicht werden sie für die Unternehmen kaum die Bedeutung der Industrieländer als bedeutende Gewinnbringer erlangen können.

"Bei Investitionen in Schwellenmärkte darf man nicht alles auf eine Karte setzen. Es gilt weiterhin, im richtigen Umfang in die etablierten Märkte zu investieren – und die dort gegebenen Skaleneffekte zu realisieren," - Deirdre Mahlan, CFO, Diageo.

Unternehmen kämpfen damit, die optimale Ressourcenverteilung zu finden

Es ist sicher nicht einfach, die Investitionen zwischen Märkten mit so unterschiedlichen Wachstumsaussichten abzuwägen. Die Mehrheit der befragten CFOs findet, dass ihr Unternehmen die notwendigen Kompromisse bei der Ressourcenverteilung zwischen entwickelten und schnell wachsenden Märkten nicht effektiv genug handhabt.

Interessanterweise heben sich hier die guten Performer deutlich von den schlechten ab. Die Befragten aus leistungsstarken Unternehmen erklären, dass sie Investitionen in zwei unterschiedlichen Märkten mit verschiedenen Wachstumsgeschwindigkeiten erfolgreich managen – und dass sie hier Kompromisse bei der Verteilung von Ressourcen eingehen.


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1. http://www.innosight.com/innovation_resources/article.html?id=895

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