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The Master CFO Series - Versteckte Kosten bei Investitionen in schnell wachsenden Märkten - EY - Deutschland

Versteckte Kosten bei Investitionen in schnell wachsenden Märkten

Über den Bericht

Dies ist die aktuelle Studie der Reihe The Master CFO Series von EY. Er beleuchtet die Funktionen eines CFO beim Eintritt in einen schnell wachsenden Markt sowie die tatsächlichen Kosten, die mit dem Markteinstieg verbunden sind. Die Studie basiert auf einer Umfrage unter 921 CFOs aus 59 Ländern weltweit, die in Kooperation mit der Economist Intelligence Unit durchgeführt wurde. Außerdem haben wir mit führenden CFOs und Senior Executives ausführliche Interviews geführt, darunter mit:

  • Stefan Asenkerschbaumer, Chief Financial Officer, Robert Bosch
  • Ron Bell, Chief Operating Officer, Actis
  • Peter Bracke, Vice-President and Chief Financial Officer, Honeywell Transportation Systems
  • Mikael Bratt, Senior Vice-President and Chief Financial Officer, the Volvo Group
  • Paul Brooks, Chief Financial Officer, Experian
  • Robin Freestone, Chief Financial Officer, Pearson
  • Deirdre Mahlan, Chief Financial Officer, Diageo
  • Pinak Maitra, Chief Financial Officer, Kipco Group
  • Pavel Mitrofanov, Deputy Chief Executive Officer and Chief Financial Officer, Metalloinvest
  • Paul O'Flaherty, Finance Director, Eskom Holdings
  • Frédéric Puistienne, Chief Financial Officer, Adisseo

Wo andere vor allem Chancen sehen, muss ein CFO auf die Kosten schauen – auch auf die versteckten.

Schnell wachsende Märkte bieten enorme Möglichkeiten – und enorme Risiken. So besteht die Gefahr, dass eine Budgetüberschreitung die Wachstumsaussichten trübt. Über ein Drittel der CFOs unterschätzt die Kosten, die beim Eintritt in diese Märkte entstehen. Der damit verbundene Zeitaufwand wird von 40 Prozent unterschätzt. Dabei können hier schon die kleinsten Fehleinschätzungen den Gewinn schmälern.

Wo andere vor allem Chancen sehen, muss ein CFO auf die Kosten schauen – und auch die versteckten erkennen. Projekte in schnell wachsenden Märkten müssen ständig überwacht werden. Die Investitionsbeurteilung am Anfang ist hier nicht ausreichend.

  • Die Investitionsstandorte werden immer vielfältiger

Wegen der enormen Wachstumschancen in den schnell wachsenden Märkten, wollen viele Unternehmen auch in andere Länder als den BRIC-Staaten investieren. Länder wie China und Indien werden zwar wichtige Investitionsstandorte bleiben, doch die in dieser Studie befragten Finanzführungskräfte gaben an, dass ihre Unternehmen zum Beispiel auch Indonesien, Thailand, Mexiko oder die Ukraine in Betracht ziehen.

  • Der CFO muss in jeder Phase des Investitionsprojekts den Überblick behalten

Die befragten CFOs bringen sich in der Vorbereitungsphase meist stärker ein als in den späteren Phasen. Führende CFOs betonten jedoch in unseren Interviews, wie wichtig es sei, dass sie in jede Investitionsphase involviert sind, um die Investitionsbereitschaft und das Wachstum ihres Unternehmens in den hoch dynamischen Märkten zu garantieren. Der CFO eines international agierenden Unternehmens kann allerdings nicht an jedem einzelnen Investitionsvorhaben beteiligt sein. Er muss seine Aufgaben delegieren können und für ein effektives Zusammenspiel von Finanzfachleuten vor Ort und aus der Zentrale sorgen.

  • Über ein Drittel der Unternehmen unterschätzen die Kosten einer Investition in schnell wachsenden Märkten

Schnell wachsende Märkte sind keine Niedrigkostenländer. Bei über einem Drittel der Befragten versursachten Investitionen in schnell wachsenden Märkten insgesamt höhere Kosten als erwartet. Ein noch größeres Problem stellt der zu hohe Zeitaufwand der Investitionsprojekte dar, den 43 Prozent der befragten Unternehmen unterschätzt hatten.

Unerwartete Kosten können in schnell wachsenden Märkten ein ernsthaftes Problem darstellen. Das Pro-Kopf-Einkommen ist dort sehr niedrig, sodass Investoren gezwungen sind, auf hochvolumige Geschäftsmodelle mit geringer Gewinnspanne zu setzen. Dadurch können selbst geringfügig höhere Kosten den Gewinn schmälern.

Von den zahlreichen und vielfältigen Kosten eines Markteintritts bereiten unserer Studie zufolge sechs Kostenarten einem CFO besonderes Kopfzerbrechen.

Hierbei handelt es sich, geordnet nach der in der Umfrage ermittelten Wahrscheinlichkeit einer Budgetüberschreitung, um:

  • Finanzierungskosten – steigende Inflation und Wechselkursschwankungen
  • Mit der Eintrittsart verbundene Kosten – Wahl des richtigen Partners und Korrektheit der Bewertungen
  • Operative Kosten – Kosten für Forschung und Entwicklung und für die Einbindung der Finanzfunktion
  • Kosten für die Einhaltung aufsichtsrechtlicher Vorgaben – neu entstehendes regulatorisches Umfeld und hohes Maß an Bürokratie
  • Personalkosten – Mangel an geeigneten Fachkräften und hohe Fluktuationsrate
  • Politisch bedingte Kosten – Politische Instabilität und Vermeidung von Bestechung und Korruption

In diesem Bericht befassen wir uns mit den folgenden Themen: 


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