EY Leitfaden zu Fördermöglichkeiten in der Energiebranche

Energiebranche: Leitfaden soll Orientierung im Förder-Dschungel schaffen

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EU, Bund und Länder bieten der Energiebranche eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten – doch Unternehmen und Investoren finden sich im Maßnahmen-Gewirr oft kaum zurecht. Ein neuer Leitfaden, den der Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) gemeinsam mit EY entwickelt hat, soll Abhilfe schaffen. Und dafür sorgen, dass Unternehmen das Förderpotenzial ihrer Energieprojekte voll ausschöpfen können.

Stuttgart, 27. März 2013. Ob Wind, Wasser, Sonne oder Energieeffizienz: In der Energiebranche spielt die Förderung aus öffentlichen Mitteln eine wichtige Rolle – schließlich können die Beihilfen im Einzelfall bis zu 75 Prozent betragen. Allerdings: Für viele Unternehmen sind die zahlreichen Förderangebote auf EU-, Bundes- und Landesebene oftmals nur schwer zu durchschauen. „Vor diesem Hintergrund freuen wir uns, zusammen mit dem  Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), den ersten umfassenden Förderleitfaden für den Energiebereich herauszugeben“, so Rechtsanwalt Thomas Kästner, Executive Director EY. Energieversorger, Netzbetreiber, Energieverbraucher und Investoren aus der Energiebranche finden hier alle grundlegenden Informationen und weiterführende Anlaufstellen für eine umfassende Förderung ihrer Projekte.
 
Manja Jänsch, Senior Manager EY ergänzt: „Viele Unternehmen – insbesondere aus dem Mittelstand - scheitern an der Unübersichtlichkeit der Förderlandschaft. Relevante Fördermöglichkeiten sind oft nicht einmal bekannt. Mit dem Leitfaden wollen wir zusammen mit dem BDEW den Unternehmen eine erste Orientierung an die Hand geben und Unternehmen dabei unterstützen, die vielfältigen Fördermöglichkeiten tatsächlich auch zu nutzen. Das gilt beispielsweise für Zuschüsse und zinsverbilligte Darlehen ebenso wie für  Bürgschaften der öffentlichen Hand.“

Das Spektrum der Fördermöglichkeiten wird in dem Leitfaden  übersichtlich dargestellt. Darüber hinaus finden sich Informationen mit Praxisbeispielen zu unterschiedlichen Energieprojekten: Blockheizkraftwerke, Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Windkraft, Photovoltaik, Bioenergie und Biogas sowie Smart Metering. Abgerundet werden die Informationen von Tipps zur Antragsstellung und Hinweisen auf nützliche Homepages und Datenbanken.

Die Autoren des Leitfadens hoffen, dass Unternehmen bislang noch wenig bekannte Fördermaßnahmen künftig stärker nutzen – das gilt insbesondere für die bisher kaum beachtete EU-Ebene. Damit könnten viele Unternehmen ihre Projekte auf eine solidere Basis stellen und so einen noch größeren Beitrag für eine effiziente und nachhaltige Energieversorgung in Deutschland leisten.