Mark Weinberger neuer Global CEO von Ernst & Young – neuer Marktauftritt: aus Ernst & Young wird EY

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  • „Building a better working world“ als neues Unternehmensleitbild
  • EY wird der neue globale Markenname
  • Neues Logo vorgestellt

Stuttgart, 01. Juli 2013. Heute tritt Mark Weinberger sein Amt als neuer Global Chairman und CEO von Ernst & Young (EY) an, das er von Jim Turley übernimmt. Turley hatte diese Position seit 2001 inne und geht nun in den Ruhestand. Ebenfalls zum ersten Juli ändern sich der Marktauftritt und der Markenname der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft: Aus Ernst & Young wird EY, unterstrichen wird dies durch ein neues Logo. Gleichzeitig wurde "Building a better working world" als neues Unternehmensleitbild vorgestellt.

Die Firmierungen der Landesgesellschaften bleiben unverändert; in Deutschland ist dies die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Mit Mark Weinberger, 51, steht künftig ein Partner an der Spitze des Unternehmens, der im Laufe seiner Karriere sowohl innerhalb als auch außerhalb von EY zahlreiche Führungspositionen innehatte. Er war zuvor als Leiter des Bereichs Tax von EY Global und EY Americas tätig und gehörte den weltweiten Geschäftsleitungs- und Governance-Organen des Unternehmens an. Als Senior Advisory Partner war er für zahlreiche bedeutende Mandanten des Unternehmens zuständig.

Unter der Regierung von George W. Busch war Mark Weinberger zudem stellvertretender Finanzminister (Steuern). Zuvor war er zur Regierungszeit Bill Clintons Mitglied im Social Security Advisory Board (Sozialversicherungsbeirat).

"Es ist ein Privileg, in diesen dynamischen Zeiten an der Spitze dieses Unternehmens stehen zu dürfen", erklärt Mark Weinberger. "EY hat sich in seiner mehr als hundertjährigen Geschichte einen hervorragenden Ruf erworben, der auf Qualität, Vertrauen und Integrität beruht."

Das neue Unternehmensleitbild: Building a better working world
In Zukunft wird Building a better working world zugleich Unternehmensleitbild und Tagline des Logos von EY sein – und somit ein zentrales Element der Marke EY. "Building a better working world stand schon immer im Mittelpunkt der Tätigkeit von EY", so Weinberger. "Wir nehmen dieses Leitbild nun explizit als Tagline in unser Logo mit auf. Wir wissen, dass wir uns damit ein ehrgeiziges, aber eminent wichtiges Leitbild gegeben haben, dessen Verwirklichung im Zentrum all unserer Unternehmensaktivitäten steht. Jeden Tag setzt sich jeder einzelne Mitarbeiter von EY für eine besser funktionierende Wirtschaft ein – zum Vorteil sowohl unserer Kunden als auch der Allgemeinheit. Wir sind der Überzeugung, dass alles, was wir tun – jede Abschlussprüfung, jede Steuererklärung, jede Beratungsleistung und jede Interaktion mit Kunden oder Kollegen – dazu beitragen wird, dass die Märkte, in denen wir tätig sind, besser funktionieren."

Mark Weinberger betont: "Die grundlegenden Überzeugungen unserer Organisation werden auch in Zukunft das feste Fundament der Unternehmenskultur von EY bilden. Unsere Mitarbeiter zeichnen sich durch Integrität, Respekt und Team-Geist aus und gehen ihre Aufgaben mit viel Energie und Begeisterung an. Sie haben den Mut, Führungsverantwortung zu über-nehmen und bauen auf der Basis ihrer Überzeugungen nachhaltige Beziehungen auf."

Vereinfachter Name und ein neu gestaltetes Logo
EY hat zudem den Markennamen der Organisation vereinfacht und das Logo neu gestaltet. "Ab 1. Juli heißen wir kurz und prägnant EY. Damit schaffen wir weltweit Konsistenz und leichtere Wiedererkennbarkeit. Überdies haben wir unser Logo so gestaltet, dass der neue Markenname darin klar und in einer zeitgemäßen Form zum Ausdruck kommt. Darin spiegelt sich unser Anspruch wider, die stärkste Marke unserer Branche zu sein", stellt Weinberger fest.

Dank an Jim Turley
Mark Weinberger dankte seinem Vorgänger für dessen herausragende Arbeit für EY: "Ich möchte die Gelegenheit nutzen und unserem scheidenden Chairman und CEO Jim Turley im Namen aller EY-Mitarbeiter unseren herzlichen Dank aussprechen für das, was er in den vergangenen 12 Jahren als Chairman und CEO und in seinen 36 Jahren bei EY für das Unter-nehmen geleistet hat. Mein Ziel ist es, das Unternehmen auf den von ihm geschaffenen Grundlagen weiterzuentwickeln."

Details zum beruflichen Werdegang von Mark Weinberger
Weinberger begann seine Karriere bei EY im Jahr 1987 als Berufsanfänger im Bereich Steuerberatung. Nach einigen Jahren bei EY wechselte er in den öffentlichen Sektor und arbeitete dort für den republikanischen Senator John C. Danforth als Chief Tax and Budget Counsel. 1994 wurde er zum Stabschef (Chief of Staff) von Bill Clintons "Bipartisan Commission on Entitlement and Tax Reform", einem überparteilichen Ausschuss zu Steuer-fragen, ernannt. Von Präsident Clinton wurde Weinberger außerdem in das Social Security Advisory Board (Sozialversicherungsbeirat) berufen.

1996 war er einer der Mitgründer der auf die Bereiche Recht und Gesetzgebung spezialisierten Beratungsgesellschaft Washington Counsel, P.C. mit Sitz in Washington, D.C. Das Unternehmen wurde von EY übernommen und ist seither unter dem Namen Washington Council Ernst & Young tätig. Im Zuge dessen wurde Mark Weinberger Leiter der US-Steuerberatungspraxis.

2001 wurde Weinberger von Präsident George W. Bush zum stellvertretenden Finanzminister (Assistant Secretary Tax Policy) ernannt und kehrte damit in den öffentlichen Sektor zurück. 2002 trat er wieder in führender Position in die EY-Steuerberatungspraxis ein.

Ab 2008 gehörte Weinberger dem Global Executive Board, dem höchsten Geschäftsführungsorgan von EY Global, an. Dort war er als Global Vice Chair of Tax für die weltweite Steuerberatung verantwortlich.

Mark Weinberger, der einen B.A. von der Emory University in Atlanta, Georgia (1983), einen M.B.A. und einen J.D. (Juris Doctor) von der Case Western University in Cleveland, Ohio (1987), sowie einen LL.M vom Georgetown University Law Center in Washington, D.C. (1991), besitzt, lebt in Washington, ist verheiratet und Vater von vier Kindern.