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Publikationen - EY - Deutschland

Familienunternehmen

Studien

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Familienunternehmen: Auf Kontinuität ausgerichtet

Wie gelingt es Familienunternehmen, sich über Generationen hinweg erfolgreich zu entwickeln? Und welche Lehren ziehen sie persönlich aus den Wirtschaftsturbulenzen der letzten Jahre? Um diesen und weiteren Fragen nachzugehen, hat EY in Zusammenarbeit mit dem Family Business Network International (FBN-I) eine Umfrage unter 280 Familienunternehmen durchgeführt.

Untersucht wurden Bereiche wie z. B. die aktuelle Geschäfts- und Wachstumsstrategie, die Mitarbeiterführung, aber auch das Thema Finanzierung. Es stellte sich heraus: Während andere Unternehmen angesichts der schleppenden Wirtschaftsentwicklung und der Krise im Euroraum zu kämpfen haben, hat sich das Modell "Familienunternehmen" als äußerst robust erwiesen. Außerdem entwickeln sich Familienunternehmen aufgrund ihres unterschiedlichen Managementstils, der auf Langfristigkeit ausgerichtet ist, erfolgreicher als börsennotierte Unternehmen.

Die Studie ist erschienen in drei Sprachen


Emotional Value:  Der emotionale Wert, ein Unternehmen zu besitzen.

Unternehmensinhaber fühlen sich mit ihren Unternehmen emotional eng verbunden und können sich nur in Ausnahmefällen vorstellen, ihr Unternehmen an Außenstehende zu verkaufen. Dabei überschätzt die Mehrheit der Unternehmer den Erlös, den das eigene Unternehmen im Fall eines Verkaufs erzielen würde. Knapp 60 Prozent der Unternehmer veranschlagen einen zu hohen Wert. Hingegen wird an Familienmitglieder günstiger verkauft. Das sind Ergebnisse einer Studie, die das Center for Family Business der Universität St. Gallen zusammen mit EY durchgeführt hat. Basis der Studie ist eine Umfrage unter Eigentümern von 349 überwiegend mittelständischen Unternehmen in Deutschland.

Im Schnitt geben 87 Prozent der Eigentümer an, sich ihren Unternehmen sehr stark emotional verbunden zu fühlen. 64 Prozent der Befragten empfinden eine starke Verpflichtung, beim Unternehmen zu bleiben und es nicht zu verlassen. Selbst wenn es zu ihrem Vorteil wäre, fänden 55 Prozent der Unternehmer es nicht richtig, ihre Firma zu verlassen. Zudem ist für 66 Prozent die Erhaltung der Arbeitsplätze der wichtigste Faktor bei einem eventuellen Verkauf des Unternehmens.

Die Studie ist erschienen in drei Sprachen

 


Finanzierung und Beteiligung von Familienunternehmen

Die deutschen Familienunternehmen haben in den zurückliegenden Jahren die Flexibilität ihrer Finanzierungen deutlich erhöht. Zwar bestehen zwischen den Familienunternehmen und ihren traditionellen Hausbanken nach wie vor enge Beziehungen, parallel kommen für Familienunternehmen aber zunehmend auch andere Finanzierungspartner in Betracht. Insbesondere vor dem Hintergrund der steigenden Bedeutung des Themas Kapitalbeschaffung zählt Flexibilität bei der Inanspruchnahme von Finanzierungsmitteln zu den zentralen Kriterien bei der Auswahl der Finanzierungspartner. Dabei sind mehr und mehr Familienunternehmer bereit, Beteiligungskapital von anderen inhabergeführten Unternehmen aufzunehmen. Die Akzeptanz von Private-Equity-Finanzierungen ist bei Familienunternehmern nach wie vor gering.

Dies sind die zentralen Ergebnisse einer Umfrage unter 4.000 Familienunternehmern zum Thema „Finanzierung und Beteiligungen von Familienunternehmen“. Die Studie wurde von INTES gemeinsam mit der WHU - Otto Beisheim School of Management und EY durchgeführt. Ausgangsfragestellung der Studie war, ob sich die Finanzierungssituation und das Beteiligungsverhalten von Familienunternehmen im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise verändert haben.

Die Studie ist erschienen in zwei Sprachen:

 



Psychologisches Eigentum

Wie schafft man es, aus Mitarbeitern Mitunternehmer zu machen? Wie bringt man Mitarbeiter dazu, sich zu verhalten, als ob ihnen das Unternehmen gehöre? Wissenschaft und Praxis haben eine Vielzahl von Lösungsansätzen hervorgebracht. Dazu zählen Beteiligungsprogramme und anreizbasierte Entlohnungssysteme. Ihnen gemeinsam sind jedoch meist erhebliche finanzielle Belastungen für das Unternehmen, die Verdrängung von Motivation sowie die Verwässerung von Eigentums- und Kontrollrechten. Der letzte Aspekt ist vor allem in Familienunternehmen nicht zu unterschätzen, da die Familie meist Eigentum und Kontrolle über Generationen hinweg anstrebt.

Fazit: Das Phänomen des psychologischen Eigentums hat einen wichtigen Einfluss auf unternehmerisches Verhalten und zeigt wichtige Stellschrauben auf, wie psychologisches Eigentum und Mitunternehmertum in der Praxis gefördert werden können.

Basis der Studie ist eine Umfrage unter mehr als 700 Mitarbeitern aus mittelständischen Unternehmen in Deutschland, die das Center for Family Business der Universität St. Gallen zusammen mit EY durchgeführt hat.

Die Studie ist erschienen in zwei Sprachen:

 



The Entrepreneur’s Job

Entrepreneure erledigen im Schnitt 500 Aktivitäten pro Woche, die meisten davon dauern nicht länger als 5 Minuten. Häufig kümmern sie sich um unterschiedlichste Unternehmensbereiche, vom Einkauf bis zum Verkauf, von der Personalführung bis zur Initiierung von Firmenzukäufen.

Wie gelingt es ihnen vor diesem Hintergrund, sich auf die wesentlichste Rolle, die Weiterentwicklung des Unternehmens zu konzentrieren? Was können wir von erfolgreichen Unternehmern lernen? Und was sind die Erfolgsrezepte mit denen sie ihr Berufs- und Privatleben in Einklang bringen?

Zu diesen Themen hat die das Schweizerische Institut für Klein- und Mittelunternehmen der Universität St. Gallen im Auftrag von EY eine umfassende empirische Studie erstellt. Basis der Studie ist eine Umfrage unter Eigentümern von inhabergeführten Unternehmen in Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Die Studie ist erschienen in zwei Sprachen

 


 

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