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E-Bilanz
Endspurt zur Erstanwendung ab 2013

Die Zeit drängt - Übergangsfrist zur E-Bilanz läuft ab

Die elektronische Abgabe der Bilanz an die Finanzverwaltung war bereits Ende 2008 mit dem Steuerbürokratieabbaugesetz beschlossene Sache. Doch nach knapp dreieinhalb Jahren und neu gewonnenen Erkenntnissen über den Umfang der E-Bilanz sind die Herausforderungen des Umstellungsprozesses offenkundig.

In zeitlicher Hinsicht abgemildert wurde der Prozess lediglich durch eine Verschiebung und die anschließende sogenannte allgemeine Nichtbeanstandungsregelung. Diese ermöglicht es, für Wirtschaftsjahre ab dem 31. Dezember 2011 (also für das Erstjahr der E-Bilanz) noch - wie bisher - eine Bilanz in Papierform einzureichen.

Bis zu 500 Felder können freiwillig für Wirtschaftsjahre ab dem 31. Dezember 2011 an das Finanzamt elektronisch gemeldet werden. Für Wirtschaftjahre ab dem 31. Dezember 2012 wird die Abgabe einer E-Bilanz jedoch zur Pflicht. Es ist also höchste Zeit, das Thema E-Bilanz anzugehen und die notwendigen Vorarbeiten zu leisten. Die Nichtbeanstandungsregelung läuft in Kürze aus.

Diese Vorarbeiten bestehen vor allem darin, den unternehmerisch individuellen Kontenplan mit dem amtlich vorgeschriebenen E-Bilanz Kontenplan (Taxonomie) abzugleichen und zu überprüfen, ob die eigene Buchhaltung bereits die Anforderungen der Finanzverwaltung erfüllt. In Anbetracht der bevorstehenden Erstanwendung der E-Bilanz ist dann in einem zweiten Schritt gegebenenfalls die Anpassung des Kontenplans (inklusive Schulung des Buchhaltungspersonals) notwendig.

Empfehlenswert ist es auch, mit dem Steuerberater einen Testlauf zu starten. Hierbei wird der Weg des Exports der Buchhaltungskonten bis hin zur probeweisen Übermittlung an die Finanzverwaltung geprüft. Sollten Probleme auftauchen können diese rechtzeitig adressiert werden.


 

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