Building a better working world

„Bildung ist ein Titan“

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Königin Rania von Jordanien setzt sich weltweit für Bildung, Toleranz und die Gleichstellung von Frauen ein. Dafür hat sie jetzt die Goldmedaille des Walther-Rathenau-Instituts erhalten. EY hat die Preisverleihung unterstützt.

Sie ist eine mutige, engagierte und durch und durch politische Frau: Seit der Thronbesteigung ihres Mannes 1999 nutzt Rania von Jordanien ihre herausgehobene Stellung dazu, gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen und die Welt ein Stück besser zu machen. Und sie ist eine starke Advokatin für politische und religiöse Toleranz, die sich konsequent für Frieden und Völkerverständigung, für die Rechte von Frauen und insbesondere für das Recht eines jeden Menschen auf Bildung einsetzt.

So hat die Monarchin die „Madrasati-Initiative“ (My-School-Initiative) ins Leben gerufen, mit der sie das jordanische Schulsystem verbessern will. Sie engagiert sich außerdem in der „Jordan River Foundation“, die sich um sozial benachteiligte Familien und insbesondere deren Kinder in Jordanien kümmert. Und sie ist eine der treibenden Kräfte der „Arab Sustainability Group“, die sich für ein nachhaltiges Denken und Handeln im Nahen Osten starkmacht.

Aber auch international gilt Rania von Jordanien als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Gegenwart. Die Königin ist Mitglied der „Clinton Global Initiative“, im Vorstand des „World Economic Forum“ sowie UNICEF-Botschafterin. Und mit ihren mehr als sieben Millionen Twitter- und Facebook-Anhängern ist sie eine der bedeutendsten Botschafterinnen für Bildung, Toleranz und Gleichstellung.

„Bildung ist ein Titan“, sagt die Monarchin. „Sie gibt Menschen die Kraft, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie ist die Voraussetzung für ihre Selbstbestimmung und Selbstentfaltung, für ihre Gesundheit, ihr eigenes Fortkommen und ihr Glück.“

Bildung sei letztlich auch die Voraussetzung für eine gerechte und menschliche Gesellschaft. Und mit Bildung lasse sich die Welt bewegen und spürbar besser machen – sozial, gesellschaftlich und ökonomisch.

„Bildung und Erziehung führen Länder und Gesellschaften aus der Armut in den Fortschritt und Wohlstand. Das Fundament dafür liegt in jedem einzelnen Kind, das gelernt hat zu denken, zu entscheiden und die Welt in eine bessere Richtung zu lenken.“

„Bildung gibt Menschen die Kraft, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Mit ihr lässt sich die Welt bewegen und spürbar besser machen." Rania von Jordanien

Für ihr außergewöhnliches Engagement hat die Monarchin am 17. September 2015 in Berlin von Bundeskanzlerin Angela Merkel den Walther-Rathenau-Preis erhalten. „Sie ist eine couragierte Brückenbauerin, deren Stimme gegen Gewalt und für Toleranz über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg international Gehör findet und gerade in der heutigen Zeit mehr denn je gebraucht wird“, begründete Dr. Werner Hoyer, Vorstandsvorsitzender des Walther-Rathenau-Instituts, die Wahl.

Wir haben als exklusiver Partner die Preisverleihung begleitet, um so das eigene weltweite Engagement für Vielfalt, Toleranz, Selbstbestimmung, Bildung und die Gleichstellung von Frauen zu unterstreichen.

„Wie kaum ein anderer steht Rania von Jordanien für die Werte, für die auch wir uns einsetzen“, erklärt Ana-Cristina Grohnert, Managing Partner und Personalverantwortliche von EY für Deutschland, Österreich und die Schweiz. „Ihr Engagement für Bildung und Chancengleichheit spielt auch in unserer Unternehmenskultur eine herausragende Rolle, denn diese Aspekte sind nicht nur unter menschlichen, sondern auch unter gesellschaftlich-ökonomischen Gesichtspunkten unbedingt notwendig und damit eine wesentliche Voraussetzung für eine better working world.“