Building a better working world

Zeit für die Kinder, Zeit für die Mandanten

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Gerade Väter tun sich häufig schwer, den Spagat zwischen Beruf und Familie zu wagen. Christian Buechler hat sich darauf eingelassen ‒ und ist mit seiner Entscheidung glücklich.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Kindern und Karriere ist nach wie vor ein großes Diskussionsthema ‒ zumal, wenn es um die Väter geht. Denn sie tun sich immer noch besonders schwer, im Beruf zurückzustecken und sich dafür mehr Zeit für ihre Kinder zu nehmen. Doch es gibt Ausnahmen.

„Ich habe mich ganz bewusst für eine Drei-Tage-Woche entschieden“, sagt der Kölner Senior-Manager Christian Buechler, „weil ich einfach mehr Zeit für meine beiden Kinder haben wollte. Außerdem war es für mich leichter als für meine Frau, Teilzeit zu arbeiten, weil sie eine leitende Position hat.“

Christian Buechler ist mit seiner Entscheidung durchweg glücklich. Er kann sich nicht nur intensiver um seine beiden zwei- und fünfjährigen Töchter Emma und Lilly kümmern und mit ihnen zum Sport oder in den Zoo gehen. Er kann sich die Arbeit auch selbst einteilen, „was ich extrem schätze“, wie er sagt.

Darüber hinaus ist er in seiner Freizeit ehrenamtlicher Personalvorstand des Kindergartens, in den seine beiden Töchter gehen und der von den Eltern selbst getragen wird.

Während seiner drei Arbeitstage ist Christian Buechler bei seinem Mandanten, für den er ein weltweites IT-Risikomanagementprojekt steuert. „Mein Kunde hat für meine Arbeitszeitregelung vollstes Verständnis ‒ manchmal sogar mehr als meine Kollegen“, meint der IT-Berater lachend. „Viele von ihnen glauben, dass sich Beratung und Teilzeit ausschließen. Das stimmt aber nicht. Letztendlich ist alles nur eine Frage der Prioritäten und der Organisation.“

Damit die klappt, haben Christian Buechler und seine Frau einen gemeinsamen Terminkalender auf ihrem Smartphone, den sie am Wochenende festlegen und während der Woche kontinuierlich abstimmen. „Kritisch wird es, wenn eins der Kinder krank wird“, sagt der junge Vater. „Dann müssen wir improvisieren. Entweder kommt dann die Oma oder ich versuche, meine Termine zu verschieben. Bis jetzt hat das immer funktioniert.“

Christian Buechler ist überzeugt, dass flexiblen Arbeitszeitmodellen die Zukunft gehört und sie ganz wesentliche Bestandteile einer better working world sind. Die entsprechenden Angebote von EY gehen für ihn genau in die richtige Richtung.

Jetzt kommt es darauf an, dass die Modelle auch angenommen und gelebt werden. Und da sind für Christian Buechler nicht so sehr die jungen Mütter, sondern vor allen Dingen die jungen Väter gefragt.