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Ein starker Fahrplan für die urbane Elektromobilität

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Der konsequente Einsatz von Elektrobussen scheiterte bislang an den Kosten. Die European Electrical Bus Company sorgt mit ihrem ganzheitlichen Konzept für neue Bewegung. EY hat die notwendige Starthilfe gegeben.

Elektrobusse sind die Alternative im öffentlichen Nahverkehr. Mit ihnen können die Städte nicht nur die zunehmende Luftverschmutzung und Lärmbelästigung wieder in den Griff bekommen, sondern auch die notwendige Mobilität sicherstellen.

Doch der flächendeckende Einsatz der E-Busse scheiterte bislang an der fehlenden Reichweite, an nicht vorhandenen Ladestationen und vor allen Dingen an den Kosten.

Das will die European Electrical Bus Company (EEBC) jetzt ändern. Das hessische Start-up hat es sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung und Produktion sowie den Vertrieb von Elektrobussen für den öffentlichen Personennahverkehr einschließlich der Finanzierung und dem anschließenden Service aus einer Hand anzubieten.

Durch die enge Kooperation mit Busherstellern, Technologieanabietern sowie Städten und Gemeinden will die GmbH die bisherige Eigenbrötlerei der Beteiligten durchbrechen und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Kilometerkosten des E-Busses mit denen eines herkömmlichen Dieselbusses konkurrieren können.

Aufgrund der unterschiedlichen finanziellen und infrastrukturellen Gegebenheiten der Städte und Gemeinden liefert die EEBC dabei keine Lösungen vom Fließband, sondern individuelle und vor allen Dingen auch herstellerunabhängige Angebote. Für die Umsetzung dieser ebenso innovativen wie mutigen Idee holte sich das Start-up EY mit ans Steuer.

„Wir waren vom Konzept der European Electrical Bus Company sofort begeistert“, erklärt der Hamburger Managementberater Rainer Scholz vom EY-Mobility-Innovation-Team. „Die Idee unterstreicht unseren eigenen Ansatz, maßgeschneiderte und zukunftsorientierte Mobilitätskonzepte für Städte zu entwickeln. Denn dass sich etwas ändern muss, zeigen die Verkehrsstaus und die Luftverschmutzung überdeutlich.“

„Die branchenübergreifende Kompetenz von EY hat mich durchweg überzeugt. EY hat unser Konzept wirklich nach vorne gebracht und noch besser gemacht.“
Volker Lampmann, European Electrical Bus Company

Innerhalb nur weniger Monate identifizierten Rainer Scholz und sein Team zusammen mit der EEBC die notwendigen Technologiepartner, unterstützten beim Schreiben eines stichhaltigen Business-Plans, entwickelten ein schlüssiges Finanzierungskonzept und begleiteten das Start-up bei Gesprächen mit Investoren, Städten und Gemeinden.

„Besonders diffizil war es, die Technologie-Roadmap zu schreiben“, erzählt EY-Berater Christoph Graf von Krockow, der mit zum EEBC-Team gehört. „Denn wir wollten einen wirklich emissionsfreien Fahrplan aufstellen.“

Dieser musste zum einen sowohl die Energiegewinnung als auch die Energiespeicherung und die Energieübertragung zum E-Bus berücksichtigen. Zum andern musste er so konzipiert sein, dass er nicht auf eine Strecke angewiesen ist, die vorab mit einer aufwändigen Infrastruktur wie Schnell- oder induktiven Ladestationen ausgestattet werden muss.

„Unsere Roadmap ist so konzipiert, dass das EEBC-System außer der Ladestation im Busdepot keine weitere Infrastruktur braucht“, so Christoph Graf von Krockow. „Und das ist wirklich einmalig.“

Die European Electrical Bus Company ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden. „EY hat unseren Start großartig unterstützt“, sagt Volker Lampmann, Geschäftsführer des hessischen Start-ups. „Wir haben jetzt einen starken Fahrplan, mit dem wir optimal unterwegs sind. Was mich wirklich beeindruckt hat, ist die branchenübergreifende Kompetenz von EY. Das Team war mit den Busherstellern ebenso auf Du und Du wie mit den Investoren und der öffentlichen Hand. EY hat unser Konzept wirklich nach vorne gebracht und noch besser gemacht.“