Building a better working world

Innovation, Erfahrung und digitale Transformation

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Wenn es um die digitale Transformation geht, können etablierte Unternehmen viel von innovativen Start-ups lernen. Und umgekehrt können die „jungen Wilden“ von der Marktstärke der Grown-ups profitieren. EY lud beide zum Austausch in die Berliner Factory ein, um den Sprung in die digitale Welt gemeinsam zu meistern und so für nachhaltiges Wachstum zu sorgen.

Die digitale Transformation gehört zu den ganz großen Herausforderungen, die mittelständische und Großunternehmen stemmen müssen. Das liegt nicht allein an der immensen Geschwindigkeit, mit der die Digitalisierung bestehende Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle radikal verändert und vom Markt fegt. Die digitale Transformation erfordert auch ein Maß an Flexibilität, mit der sich viele Unternehmen aufgrund ihrer festen Strukturen schwer tun.

Hier können die erfahrenen Marktplayer viel von den jungen Start-up-Unternehmen lernen − wobei diese umgekehrt von der Marktpräsenz und Kapitalstärke der etablierten Unternehmen profitieren können. Die einzige Voraussetzung ist, dass sich beide Seiten konstruktiv austauschen und gemeinsam Lösungen entwickeln − wie beim „Entrepreneurs Only!“-Wochenende vom 24. bis 26. Juni 2016 in der Berliner Factory, zu dem EY digitale Gründer mit disruptiven Ideen und erfahrene Unternehmer mit internationalen Netzwerken eingeladen hatte.

„Die deutsche Hauptstadt hat sich mittlerweile zum Berlin Valley entwickelt“, erklärt Peter Lennartz, EY-Partner und Leiter der Start-up-Initiative von EY in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Nirgends sonst in der Republik gibt es so viel digitalen Gründergeist wie hier. Und nirgendwo anders gibt es so viele Möglichkeiten für Start-ups und Grown-ups, sich gegenseitig zu inspirieren und Hand in Hand die Hürden zu nehmen, die mit der digitalen Transformation verbunden sind. Denn ohne ein Umdenken – insbesondere bei den etablierten Unternehmen – wird dies nicht gelingen.“

So haben viele einst erfolgreiche deutsche Elektronik- und Technologieunternehmen den Anschluss verpasst und sind vom Markt verschwunden, weil sie die Zeichen der Zeit nicht früh genug erkannt haben. „Dies zeigt, wie wichtig es für den deutschen Mittelstand ist, notwendige Transformationen schnell und erfolgreich zu meistern“, sagt EY-Deutschland-Geschäftsführer Hubert Barth. Mit unserem Entrepreneurs-Only!-Wochenende und unseren vielen anderen vergleichbaren Foren bieten wir Plattformen, auf denen sich Start- und Grown-ups austauschen und Lösungen entwickeln können, wie sie die digitale Transformation erfolgreich stemmen. Diese Programme sind fester Bestandteil unseres Anspruchs, eine better working world zu bauen."


EY - Peter Lennartz

„Die Digitalisierung bietet jedem Unternehmen die Chance, seine internen Prozesse effektiver zu gestalten, seine Geschäftsmodelle zu optimieren und damit seine Umsätze zu steigern. Und last but not least kann es damit auch vollkommen neue Geschäftsmodelle entwickeln. Gerade hierbei ist der konstruktive Austausch mit digitalen Gründern ganz wesentlich. Denn mit ihren kreativen und disruptiven Ideen können sie den etablierten Unternehmen ganz neue Möglichkeiten zeigen.“

Peter Lennartz, Leiter der Start-up-Initiative von EY in Deutschland, Österreich und der Schweiz

 

EY - Philipp Merlin Scharff

„Neue Ideen und Geschäftsmodelle entstehen nicht mehr im stillen Kämmerlein, sondern im kreativen Dialog. Die Factory bildet die Plattform dafür. Hier treffen sich Old und New Economy, Start-ups und mittelständische Unternehmen, um gemeinsam voneinander zu profitieren und den Sprung in die digitale Zukunft zu schaffen. Die Factory ist so etwas wie eine 365-Tage-Konferenz.“

Philipp Merlin Scharff, Co-Gründer und Geschäftsführer, Factory, Berlin

EY - Thomas Andrae

„Wir müssen ins Silicon Valley schauen und gucken, was dort passiert. Unsere Produkte sind oft zu langweilig, zu kompliziert, zu wenig kundenorientiert. Wenn wir die Potenziale der digitalen Möglichkeiten nicht erkennen und in unsere Produkte sinnvoll integrieren, werden wir abgehängt und zur Werkbank der digitalen Vordenker.“

Thomas Andrae, Chief Strategy Officer, Factory, Berlin

EY - Michel Stumpe

„Der Mittelständler fragt, wieviel Umsatz das Unternehmen macht. Das Start-up fragt, wieviel Kunden es hat. Das ist der gravierende Unterschied. Uns geht es um den Kunden und darum, wie man ihn am besten versteht.“

Michel Stumpe, Geschäftsführer, Car Jump GmbH, Berlin

EY - Miriam Wohlfarth

„Der Markt ändert sich aktuell mit einer unfassbaren Geschwindigkeit. Keiner darf sich darauf verlassen, dass alles so bleibt, wie es ist. Jeder Unternehmer sollte sich fragen, welche der neuen Technologien für ihn relevant ist und wie er sein Produkt in die digitale Zukunft transformieren kann. Und dazu sollte er sich auch einen Berater ins Haus holen. Man kann nicht alles selbst machen.“

Miriam Wohlfarth, Gründerin und Geschäftsführerin, RatePay, Berlin

EY - Jan Thomas

„Man muss eine Idee haben, wohin man will. Wenn ich als Mittelständler diese Idee habe, muss ich schauen, wer mir helfen kann, sie umzusetzen. Allein funktioniert das nicht.“

Jan Thomas, NKF Media, Herausgeber von Berlin Valley, Berlin

EY - Amir Roughani

„Wer in Zukunft erfolgreich sein will, muss etablierte Gewohnheiten, Erfahrungen und Prozesse über Bord werfen. Sie sind wie Blockaden, die den Blick auf das Machbare einschränken. Wenn ein Mittelständler mit einem Start-up kooperiert, sollte er Vertrauen haben, Geduld mitbringen und sich nicht einmischen. Das würde nur zu Hindernissen führen, die die Kreativität fesseln.“

Amir Roughani, Geschäftsführer, VISPIRON GmbH, München, Entrepreneur-Of-The-Year-Gewinner 2014

EY - Birgit und Prof. Rupert Gramß

„Die zwei Tage haben uns noch einmal ganz klar die Augen dafür geöffnet, dass wir uns in einem radikalen Umbruch befinden, von dem alle Bereiche unseres Lebens betroffen sind. Wir haben eine Großbäckerei, und jetzt müssen wir uns überlegen, ob und wie wir die digitale Entwicklung in unsere Arbeit integrieren. Sonst kann es passieren, dass uns irgendein kleines Start-up mit einer neuen digitalen Idee überholt.“

Birgit und Prof. Rupert Gramß, Geschäftsführer, Trosdorfer Landbäckerei GmbH, Trosdorf, Entrepreneur-Of-The-Year-Gewinner 1998

„Die Podiumsdiskussionen haben mir gezeigt, wie unglaublich schnell sich alles entwickelt und verändert. Scheinbar fest etablierte Produkte und Unternehmen können von heute auf morgen vom Markt verschwinden. Die Chancen für Entrepreneure sind so gut wie noch nie! Ich glaube, dass unsere norddeutsche Mentalität optimal auf die Zukunft passt. Wir sind offen für das Neue. Und das macht mich auch stolz.“

Ulrik Ortiz Rasmussen, Gründer und Geschäftsführer, Rail & Road Protec GmbH, Flensburg, Entrepreneur-Of-The-Year-Finalist 2013

EY - Waltraud Schinko-Neuroth

„Die zwei Tage in Berlin haben mir viele neue Ideen für unser Projekt in Graz gegeben, wo wir an der Universität ein Institut für Entrepreneurship gegründet haben. Ich fand es hoch interessant zu hören und zu sehen, wie Start-ups in Deutschland funktionieren, wie Netzwerke aufgebaut werden und wie man Investoren ins Boot holt. Das war eine exzellente Veranstaltung!“

Waltraud Schinko-Neuroth, Stifterin, Neuroth AG, Wolfsberg im Schwarzautal, Entrepreneur-Of-The-Year-Gewinnerin 2010

EY - Daniel Fratzscher

„Ich fand es großartig, wie sich an diesem Clubwochenende old und new ausgetauscht haben und wie viele Anregungen ich von den jungen Entrepreneuren mit nach Hause nehmen kann. Für mich war die Veranstaltung wieder ein Beweis dafür, dass Ideen nicht allein, sondern nur im Team entstehen.“

Daniel Fratzscher, Geschäftsführer, Euroweb Internet GmbH, Düsseldorf, Entrepreneur-Of-The-Year-Finalist 2012

EY - Titus Dittmann

„Die digitale Zukunft ist für viele von uns eine große Unbekannte, und jeder Mensch hat Angst vor dem Unbekannten. Er muss sich aber damit beschäftigen, um seine Angst zu überwinden und die Chancen, die sich ihm zeitlich begrenzt bieten, wahrnehmen. Sie sind wie ein Fenster, durch das der Mensch springen muss, bevor es geschlossen wird. Und dann sollte jeder Unternehmer daran denken, dass sein Business vom Umgang mit Menschen lebt. Wie dieser Umgang aussieht, steht aber in keiner Betriebsanleitung. Hier sind Empathie und Sozialkompetenz gefragt!“

Titus Dittmann, Skateboard-Pionier und skate-aid-Anstifter, Münster/Westfalen, Entrepreneur-Of-The-Year-Gewinner 2001

 

EY - Monika Gulyas

„Die Vernetzung der realen mit der virtuellen Welt definiert alle Arbeits- und Produktionsprozesse neu. Mit unserem Entrepreneurs Only!-Clubwochenende in Berlin haben wir erfolgreichen Entrepreneuren einen Einblick in die Geschäftsmodelle von innovativen Gründern gegeben, um sie so bei der digitalen Transformation zu unterstützen.“

Monika Gulyas, Program Director des Entrepreneur-Of-The-Year-Programms von EY in Deutschland