Deutschlands beste Start-ups gesucht – Aufruf zur Bewerbung

  • Share
  • EY, Deutsche Börse und TechQuartier starten bundesweiten Start-up-Wettbewerb
  • Rahmenbedingungen für Gründer in Deutschland attraktiver machen
  • Mehr Investitionen in Frühphasen (zuletzt 366 Projekte mit einem Volumen von 860 Millionen Euro) erzielen
  • „Academy Award“: Sprungbrett für Tech- und FinTech-Start-upsEY

Frankfurt am Main, 14. Juni 2017. Gemeinsam mit der Deutschen Börse und dem TechQuartier Frankfurt ruft die Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) die „EY-Start-up-Academy“ ins Leben. Gesucht werden Deutschlands beste Start-ups. Bewerbungen können ab sofort bis zum 4. August auf der Website www.Start-up-initiative.ey.com/academy eingereicht werden.

Wettbewerb und Programm
Im Rahmen der Start-up-Academy werden die von der Jury nominierten Gründer ab September ein dreimonatiges Programm durchlaufen. Auf rund 30 Veranstaltungen werden sie Investoren, Vertreter von Banken und Unternehmen sowie Spezialisten für Start-ups in der Gründungsphase treffen. In Workshops, Trainings und Einzelgesprächen erfahren die Jungunternehmer wesentliche Details zu den Themen Businessplanung und Unternehmensführung, Finanzierung und Förderung, Gesellschafts- und Steuerrecht sowie Regulatorik und IT. Am Ende des 12-wöchigen Programms wird der Teilnehmer, der am meisten überzeugt hat, mit dem „EY Start-up Academy Award“ ausgezeichnet. „Ich bin überzeugt, dass alle Bewerber, die sich für die Endauswahl qualifiziert haben, dieses Qualitätssiegel als Sprungbrett für ihren weiteren Wachstumskurs nutzen können“, kommentiert Christopher Schmitz, Partner bei EY, Leiter der FinTech-Practice und Kurator der Start-up-Academy.

Ziel: Besseres Start-up Ökosystem
Übergeordnetes Ziel der Initiative ist es, den Gründergeist in Deutschland zu fördern und einen Beitrag zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu leisten. „Eine aktuelle Studie von EY und der Deutschen Börse zeigt, dass Deutschland insbesondere bei den Themen Steuersystem, Finanzierung und Regulatorik leider wenig gründerfreundlich ausgerichtet ist“, so Christopher Schmitz. Erforderlich sei daher eine bessere Vernetzung über private und öffentliche Einrichtungen hinweg. „Dies nennen wir das Start-up-Ökosystem in Deutschland. Unser Ziel ist es, dieses Start-up-Ökosystem zu fördern“. Im Rahmen der „EY-Start-up-Academy“ stellt das TechQuartier daher den teilnehmenden Start-ups zwei Arbeitsplätze zur Verfügung, um einen intensiven Wissenstransfer zu gewährleisten. Die Deutsche Börse bringt darüber hinaus ihre Kompetenz im Themenbereich Börsengänge (IPO) und aus dem Deutsche Börse Venture Network mit ein, einer Plattform, die Startups mit internationalen Investoren zusammenbringt.

„Die EY Start-up Academy leistet einen wertvollen Beitrag für Gründerszene am Standort Frankfurt. Das TechQuartier freut sich gemeinsam mit der Deutschen Börse und EY Start-ups auf ihrem Weg eine Plattform für erfolgreiches Wachstum zu bieten“ so Sebastian Schäfer, Leiter des TechQuartiers.

Auswertungen zeigen, dass im vergangenen Jahr in Deutschland 366 Investitionen in unternehmerischen Frühphasen (Early Stage) mit einem Volumen von 860 Millionen Euro getätigt wurden.

Aufgrund der zunehmenden Bedeutung innovativer Tech- und FinTech-Neugründungen für Wertschöpfung und Wachstum am Standort Deutschland gilt es aus Sicht von EY, gezielte Impulse für das Start-up-Ökosystem zu setzen.