Weihnachten 2018: Geschenk-Budgets steigen auf Rekordniveau – Warenhäuser profitieren am stärksten

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  • Geplante Ausgaben für Weihnachtsgeschenke steigen um sechs Prozent auf 310 Franken
  • Davon werden im Schnitt 126 Franken im Warenhaus respektive Einkaufszentrum ausgegeben
  • Beliebteste Geschenke sind Lebensmittel (inklusive Süsswaren), Bücher und E-Books sowie Spielwaren

ZÜRICH, 12. NOVEMBER 2018 – Frau und Herr Schweizer möchten sich dieses Jahr an Weihnachten grosszügig zeigen: Das durchschnittliche Budget für Geschenke steigt im Vergleich zum Vorjahr von 272 Franken auf 310 Franken und erreicht damit einen neuen Höchststand. Der bisherige Höchstwert von 301 Franken stammt aus dem Jahre 2010. Dies ergab eine repräsentative Befragung von 400 volljährigen Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz im Auftrag der Prüfungs- und Beratungsorganisation EY.

Während Männer im Schnitt 328 Franken ausgeben möchten (56 Franken mehr als im Vorjahr), sank die Spendierfreude der Frauen um 18 Franken auf durchschnittlich 291 Franken. Die Ausgaben von Familien mit Kindern wiederum steigen deutlich –  voraussichtlich um 42 Prozent auf 400 Franken. Mit dem grössten Geschenkbudget – 429 Franken im Schnitt und damit 21 Prozent mehr als 2017 – plant auch in diesem Jahr die Altersgruppe der 36- bis 45-Jährigen.

«Der Einzelhandel kann sich insgesamt auf ein starkes Weihnachtsgeschäft freuen, die Zeichen stehen dank der florierenden Schweizer Wirtschaft auf Wachstum», sagt Martin Gröli, Partner und Retail/Consumer Products Sector Leader bei EY in der Schweiz. 

Freigiebige Westschweizer – sparsame Ostschweizer

Gemäss der Ende Oktober durchgeführten Untersuchung möchten die Befragten am häufigsten Lebensmittel (inkl. Süsswaren) verschenken, gefolgt von Büchern respektive E-Books sowie Spielwaren. Dabei planen Frauen im Durchschnitt (und im Vergleich zu Männern) höhere Ausgaben ein für Kleider, Computer-Hard- und Software sowie Bücher und E-Books, während Männer vergleichsweise mehr Geld in Schmuck, Reisen und Smartphones respektive Tablets investieren möchten.

Auch innerhalb der Schweizer Regionen sind deutliche Unterschiede festzustellen: Während die Konsumentinnen und Konsumenten in der Genferseeregion mit durchschnittlichen Weihnachtsausgaben in Höhe von 404 Franken rechnen, sind es in der Nordwestschweiz 338 Franken, in Zürich 336 Franken und in der Zentralschweiz 310 Franken. Die Tessinerinnen und Tessiner budgetieren im Schnitt 286 Franken, während die Ostschweizer mit 262 Franken dieses Jahr am sparsamsten sind. Im Mittelland werden im Schnitt 283 Franken für Weihnachtsgeschenke veranschlagt.

Warenhäuser und Einkaufszentren profitieren – Onlinehandel weniger

64 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz favorisieren den Erwerb ihrer Geschenke bei Einzelhändlern vor Ort. Der Kauf per Mausklick ist für acht Prozent der Befragten die erste Wahl. Im Vergleich zum Vorjahr am stärksten zugelegt (von 13 Prozent auf 28 Prozent) hat der Anteil der Schweizerinnen und Schweizer, welche ihre Käufe sowohl stationär als auch online tätigen. «Während der Einzelhandel davon profitiert, dass die Produkte direkt verfügbar sind und keine Versandkosten anfallen, überzeugt der Online-Handel hingegen mit der Erreichbarkeit rund um die Uhr und bequem von zu Hause aus», kommentiert Martin Gröli.

Trotzdem geben mehr als drei von fünf Befragten an, dass das vorweihnachtliche Shopping-Erlebnis in der Stadt oder im Einkaufszentrum sehr wichtig für sie ist. 32 Prozent der Befragten (Vorjahr: 22 Prozent) empfinden zudem vorweihnächtliche Veranstaltungen wie beispielsweise Weihnachtsmärkte als zusätzlichen Anreiz für einen Bummel durch die Stadt.

Rund die Hälfte der Konsumentinnen und Konsumenten ersteht die Geschenke für Weihnachten zwei bis vier Wochen vorher. Gut ein Viertel tätigt diese Einkäufe teilweise oder vollständig im Ausland.


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