Teilnehmer der EY Start-up Academy stehen fest

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  • Fünf Jungunternehmen werden acht Wochen gecoacht
  • Ziel ist es, die Bedingungen für Finanzierungen und die Vernetzung zu verbessern
  • Jährliche Initiative richtet sich an FinTechs und Technologie-Start-ups

Stuttgart, 14. September 2018. Mehr Geld und eine bessere Vernetzung für Start-ups – das ist das Ziel der „EY Start-up Academy“. Die Teilnehmer sind FinTech- oder Technologie-Start-ups, die sich in der Gründungsphase befinden und eine Finanzierung in den kommenden Monaten anstreben. Die EY Start-up Academy ist eine jährlich stattfindende Initiative, die im Jahr 2017 ins Leben gerufen wurde.

Für die diesjährige Akademie (26. September bis 22. November 2018) haben sich die folgenden Start-ups qualifiziert:

  • Othermo (Alzenau)
  • Livello GmbH (Düsseldorf)
  • Mapstar (Stuttgart)
  • FLEXVELOP UG (Hamburg)
  • Kruzr (Bengaluru, Indien)

Während der achtwöchigen Akademie werden die Teilnehmer zahlreiche Mentoren aus dem EY-Umfeld, Banken und Unternehmen, FinTech-Experten und Start-up-Förderer sowie Investoren und Finanzierungspartner treffen. In mehr als 30 Workshops und Trainings sowie in Einzelgesprächen erfahren sie Details zu den Themen Business Planung und Unternehmensführung, Finanzierung und Förderung, Gesellschafts- und Steuerrecht sowie Regulatorik und IT/Security.

„Die deutschen FinTechs und Technologie-Start-ups legen derzeit eine beeindruckende Dynamik an den Tag“, so Christopher Schmitz, Partner bei EY, Leiter der FinTech-Practice und Kurator der Start-up-Academy. „Wir stellen aber immer wieder fest, dass vielen der Zugang zu Kapitalgebern fehlt, um den nächsten Schritt gehen zu können – das kann im internationalen Wettbewerb schnell jeglichen Erfolg im Keim ersticken. Deswegen wollen wir ein Start-up-Ökosystem in Deutschland fördern, bei dem Wissen untereinander ausgetauscht werden kann und Start-ups auf potenzielle Förderer und Geldgeber treffen.“

Dass dies nach der ersten Start-up Academy im Jahr 2017 gut geklappt hat, zeigt unter anderem der damalige Teilnehmer node.energy. Das Frankfurter Jungunternehmen sicherte sich ein Seed-Investment in Höhe von 775.000 Euro. Daneben konnten weitere Kontakte von Start-ups zu Investoren hergestellt und Finanzierungsrunden vorbereitet werden.

Zuletzt hat sich die Finanzierung von allen Start-ups in Deutschland laut EY Start-up-Barometer weiter verbessert. Bei der Zahl der Finanzierungen lag Deutschland 2017 mit 507 Runden hinter Großbritannien und Frankreich auf Rang drei. Beim Finanzierungsvolumen lagen deutsche Start-ups mit 4,3 Milliarden Euro auf Rang zwei, allerdings sammelten britische Start-ups mit 6,4 Milliarden Euro deutlich mehr Geld ein.

Hierzulande dominieren seit Jahren e-commerce-Start-ups das Finanzierungsgeschehen: Sie sammelten auch 2017 mit 1,8 Milliarden Euro das mit Abstand meiste Geld ein. FinTechs kamen auf 541 Millionen Euro.

Die Kooperationspartner
Die „EY-Start-up-Academy“ wird mit den Kooperationspartnern TechQuartier und Deutsche Börse durchgeführt: Das TechQuartier stellt den teilnehmenden Start-ups je zwei Arbeitsplätze zur Verfügung, um einen intensiven Wissenstransfer zu gewährleisten. Die Deutsche Börse bringt darüber hinaus ihre Kompetenz im Themenbereich Börsengänge (IPO) und aus dem Deutsche Börse Venture Network mit ein, einer Plattform, die Startups mit internationalen Investoren zusammenbringt.