So gelingt der reibungslose Übergang in eine Führungsrolle

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5 Minuten Lesezeit 28 März 2019
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EY Global

Multidisciplinary professional services organization

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Der Aufstieg innerhalb des eigenen Teams verläuft einfacher, wenn einem großartige Mentoren zur Seite stehen. EY-Alumna Cheryl-Jane Kujenga spricht über ihre Erfahrungen.

In 2019 machten wir 747 Mitarbeiter zu Partnern – 12 Prozent mehr als 2017 und die größte Anzahl seit 2015. Die Beförderung zum Partner ist ein bedeutender Meilenstein in der eigenen Karriere – einer, der ganz neue Verantwortungen mit sich bringt. Wir haben mit EY-Alumna Cheryl-Jane Kujenga über ihren Aufstieg innerhalb von EY und ihren Wechsel in die Partnerrolle gesprochen.

EY-Alumna Cheryl-Jane Kujenga ist heute CFO der südafrikanischen Adcorp Holdings Limited. Insgesamt war sie 16 Jahre lang bei EY. Mit nur 29 Jahren wurde sie Partner: „Es war ein wenig beängstigend“, gesteht sie. Die Ratschläge von Ajen Sita, dem heutigen CEO von EY Africa, halfen ihr bei dem Wechsel in die neue Rolle.

„Sita war damals Head of Audit“, erinnert sich Kujenga. „Er erklärte mir, wie wichtig es ist, sich seiner eigenen Qualitäten sicher zu sein, anstatt zu versuchen, es dem CEO oder CFO recht zu machen.“

„Er sagte, dass ich mir in jedem Kundengespräch meiner selbst und meiner Erfahrung sicher sein soll. Versuche nicht, wie sie zu sein. Sie verstehen ihr Geschäft am besten. Du schaffst Mehrwert für sie, weil du deine Rolle als Prüfer beherrscht.“ Noch heute beherzigt Kujenga diesen für sie wichtigen Ratschlag.

Kujenga erzählt uns auch von den Kontroversen, denen sich Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Südafrika in der Vergangenheit stellen mussten. Und sie spricht über die Folgen für die Firmen vor Ort.

„Ich bin sehr stolz darauf, dass EY nicht zu den Unternehmen gehört, die damals in Skandale verwickelt waren. Als ich Partner war, fand ich unsere Prozesse im Risikomanagement oft frustrierend. Die Bereiche Risikomanagement und Audit wurden damals von Mike Bourne geführt. Heute möchte ich ihm danken. Ich glaube, er hat uns allen einen großen Gefallen getan.“

Tipps für angehende Führungskräfte

Kujenga hat drei Tipps für angehende Partner und Kollegen, die in Führungspositionen aufsteigen möchten:

  • „Sei kompetent in dem, was du tust. Sei glaubwürdig. Die Leute merken irgendwann, wenn man nur so tut, als ob.“
  • „Such dir einen Sponsor. Finde heraus, wer dir auf deinem Karriereweg im Unternehmen helfen kann, und arbeite eng mit diesen Kollegen zusammen.“
  • „Hab keine Angst vor neuen Herausforderungen. Oft wurde ich gefragt, warum ich so lange im Unternehmen geblieben bin. Ich blieb, weil sich mein Job von Jahr zu Jahr immer wieder veränderte.“

Fazit

Angehende Führungskräfte sollten an ihrer Glaubwürdigkeit arbeiten, einen Sponsor finden und neue Herausforderungen annehmen.

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