„Deine Kinder werden es dir danken“

Simon Niemeier ist Senior Manager in der Steuerberatung von EY und gleichzeitig Teil der Initiative EYCarbon. Sein Spezialgebiet: Fördermittelberatung. Dass er bei EY problemlos zum zweiten Mal in Elternzeit gehen konnte, ist ihm sehr wichtig – und er wünscht sich, dass mehr Männer seinem Beispiel folgen.

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Simon Niemeier über das Arbeiten bei EY

Simon, du arbeitest aktuell in Teilzeit?

Ja, im Moment arbeite ich in 50-Prozent-Teilzeit bzw. montags bis donnerstags von 9:00 bis etwa 14:30 Uhr. Freitags habe ich normalerweise frei. Zuvor war ich von Juni bis Ende Dezember 2021 in Elternzeit mit sechs Stunden pro Woche. Und auch bei meiner ersten Tochter hatte ich mir Elternzeit genommen, damals waren es sechs Monate.  

Und das lief bzw. läuft bis heute gut?

Ja, das ist nicht ansatzweise ein Problem für EY oder mein Team. EY bietet viele Möglichkeiten für Mütter und Väter, die in Teil- oder Elternzeit gehen wollen, unter anderem eben auch die Option, durch ein paar Wochenstunden auf dem aktuellen Stand zu bleiben.  

Ist das aus deiner Sicht populär bei EY?

EY ist grundsätzlich sehr offen für Elternzeit auch von Vätern. Ich habe aber das Gefühl, dass sich viele Väter noch nicht ganz „trauen“, so lange Elternzeit zu nehmen. Oft sind es eher drei bis vier Monate anstatt ein halbes Jahr oder länger. Ich möchte Männer gerne ermutigen, sich mehr Zeit zu nehmen bzw. überhaupt in Elternzeit zu gehen.

Warum liegt es dir so sehr am Herzen, dass auch mehr Männer Elternzeit nehmen?

Zum einen ist es natürlich großartig, so viel Zeit mit den eigenen Kindern zu verbringen. Zum anderen aber ist es auch ein Beitrag zur Gleichstellung von Mann und Frau – und deine Kinder werden es dir später danken. Für meine Töchter ist es völlig normal, dass sowohl Mama als auch Papa einen Beruf haben – aber auch auf den Spielplatz gehen, kochen und Wäsche waschen.

Wie meistern deine Frau und du sonst das Leben mit Kindern?

Als meine Tochter während des Lockdowns nicht in die Kita gehen konnte, habe ich Telefonkonferenzen und Teammeetings manchmal auf dem Spielplatz abgehalten, egal bei welchem Wetter. Das war wirklich nicht einfach. In dieser Zeit haben meine Frau und ich in Wechselschicht gearbeitet – wir hatten im Team in der Fördermittelberatung viel zu tun. 

Wie haben die Mandant:innen reagiert, als du sozusagen zwei Jobs parallel ausgeübt hast?

Ich will es mal so sagen: Wenn du ein T-Shirt trägst und das Baby auf dem Arm hast, ist das Eis manchmal schneller gebrochen als mit stundenlangem Small Talk. Der Anzug schafft aus meiner Sicht mehr Distanz als nötig. Den sollten wir meines Erachtens nach für immer in den Schrank hängen. Ich habe viele Kund:innen während der Pandemie besser kennengelernt – trotz der räumlichen Distanz und vermutlich, weil sie in diesen Momenten selbst zu Hause waren und die Atmosphäre dadurch privater erschien.

Das klingt gut. Was ist für dich das Beste an deinem Job?

An oberster Stelle stehen für mich meine Kolleg:innen, auf die ich mich zu 100 Prozent verlassen kann, außerdem auch alle meine Projekte. Da geht es immer um die Zukunft – um Innovationen, Forschung, Technologien und darum, wie Deutschland 2045 klimaneutral sein kann. Wir beraten Mandant:innen dabei, die richtigen Fördermittel zu akquirieren, um zum Beispiel Projekte der Dekarbonisierung umzusetzen. Ich finde es ziemlich cool, dass ich ein Teil des Wandels bin.

Klingt spannend? 

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Arbeitest du auch international?

Ja, national, international und disziplinübergreifend. Wir haben ein globales Netzwerk in der Fördermittelberatung. Wenn sich ein Kunde oder eine Kundin zum Beispiel für eine Förderung in Spanien interessiert, rufe ich meine Kolleg:innen dort an.

Wie eng ist der Kontakt zu anderen Bereichen?

Wir haben im EY-Carbon-Umfeld ein sehr starkes Cross Teaming entwickelt. Hier arbeite ich mit Kolleg:innen aus der Wirtschaftsprüfung und dem Consulting zusammen, aber auch mit Techniker:innen für Energie- und Digitalisierungsthemen sowie mit EY Law. Die EY Carbon Community ist super und wächst weiter.

In welche Richtung würdest du gerne wachsen?

Ich könnte mir sehr gut vorstellen, Partner zu werden – auch gerne in 50-Prozent-Teilzeit.  

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