The better the question. The better the answer. The better the world works.

Warum "je größer, desto besser" für Lieferketten gelten kann

Regionale Modelle für Lieferketten verlieren zunehmend ihren Reiz. Wir halfen einem Konsumgüterunternehmen sich auf ein „global-lokales“ Modell umzustellen.

Eine Drohne liefert ein Paket.
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The better the question

Lieferkettenwirksamkeit? Lieferketteneffizienz?

Wie aus einem regionalen ein „global-lokales“ Lieferkettenmodell wird.

In den vergangenen 15 Jahren führten viele Konsumgüterunternehmen zwecks Effizienzsteigerung regionale Lieferkettenmodelle ein. Nun zeichnet sich ein neuer Trend ab: aus regional wird nun „global-lokal“.

Das neue Modell soll die Effizienz weiter steigern, indem Prozesse standardisiert und Skaleneffekte genutzt werden. Gleichzeitig gilt es, in lokalen Märkten flexibel und reaktionsfähig zu bleiben.

2014 wollte ein Unternehmen aus der Konsumgüterbranche zwei Standorte seiner Lieferkette zusammenführen: den für Westeuropa und den für Osteuropa, den Nahen Osten und Afrika. Mit ihrem regionalen Modell waren sie zwar sehr erfolgreich. Nun wollten sie aber weitere Synergien nutzen. Die Frage war: Wie gelingt es, wirksamer und gleichzeitig auch effizienter zu werden?

Auf dem Spiel stand schlussendlich die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens, denn wer sich auf Erfolgen ausruht, verliert schnell an Bedeutung. Wir sollten zunächst bei der Gestaltung und Umsetzung eines neuen Betriebsmodells helfen, um dann in naher Zukunft die Lieferkette global aufzustellen.

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The better the answer

Nach innen und nach außen schauen

Best Practices finden und Verbesserungen vorschlagen

Zunächst unterstützten wir unseren Kunden dabei, seinen Horizont zu erweitern, und stellten seinem Mitarbeiterteam branchenrelevante Unternehmen mit herausragenden Lieferkettenmodellen vor. Nachdem wir Vorbilder außerhalb des Unternehmens gefunden hatten, sahen wir uns die Prozesse an den beiden bestehenden Standorten an. Die besten Prozesse sollten in der neuen Organisation erhalten bleiben.

Es entstand eine optimierte Großregion, in der primäre und sekundäre Lieferketten – von der Bezugsquelle bis zum Endkunden – integriert wurden. Zuvor war die sekundäre Lieferkette separat organisiert gewesen.

Unser ganzheitlicher Ansatz und die gute Zusammenarbeit mit dem Kunden brachten uns zwei Folgeprojekte: Wir sollten das Logistiknetzwerk überprüfen, um spezifische Initiativen zu identifizieren und ein neues Planungsmodell für die Lieferkette entwickeln.

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The better the world works

Kosten reduzieren

Das neue Modell bringt Ersparnisse und ermöglicht so Investitionen in anderen Unternehmensbereichen

Die Zusammenführung der beiden regionalen Zentren sorgte, neben Einsparungen von etwa 20 Millionen Pfund für den Kunden, unter anderem auch für Bestandsabbau und ein geringeres Umlaufvermögen. Die Prüfung der Logistik zeigte ein Einsparungspotenzial von 30 Millionen Pfund und der verbesserte Planungsprozess erzielte einen Bestandsabbau von bis zu 20 Prozent sowie um bis zu drei Prozent geringere Rohstoffkosten.

Für das Unternehmen ist die erfolgreiche neue Großregion der erste Schritt in Richtung eines globalen Modells. Der weitere, noch tiefer greifende Transformationsprozess wird sowohl Effizienz als auch Effektivität steigern.

Die höhere Effizienz wird Kapital für andere Ziele des Unternehmens freisetzen bzw. zusätzliche Jobs schaffen und bestehende erhalten. Zu guter Letzt profitieren auch die Endkunden von der reibungslosen Zustellung all der Waren, die sie in ihrem Alltag nutzen.