Zwei Frauen vor dunklem Hintergrund

Wachstum in Aktion – wie Start-ups Business Execution & Scalability meistern

In dieser Folge des „Höher hinaus“-Podcasts spricht Oliver Janko (EY) mit Bronwen Moore (British Embassy) und Henriette Lininger (Wiener Börse) über Business Execution & Scalability – und darüber, wie Start-ups Strukturen, Prozesse und Verantwortlichkeiten schaffen, die nachhaltiges Wachstum ermöglichen.


Viele Start-ups verfügen über eine starke Vision – doch nur wenige schaffen es, diese konsequent in skalierbare Strukturen und funktionierende Prozesse zu übersetzen. In dieser Episode von „Höher hinaus“ steht deshalb die Dimension Business Execution & Scalability im Mittelpunkt: Wie gelingt es, Wachstum nicht nur zu wollen, sondern auch operativ zu managen?

Bronwen Moore, Country Director des UK Department for Business and Trade an der British Embassy Vienna, bringt eine internationale Perspektive ein. Sie zeigt, warum klare Verantwortlichkeiten, fokussierte Prioritäten und schlanke Prozesse entscheidend sind – insbesondere bei der Internationalisierung. Investor:innen erwarten Struktur, Ownership und eine Organisation, die mit dem Wachstum Schritt halten kann. Internationalisierung, so Moore, ist kein Copy-Paste, sondern erfordert angepasste Strategien je Markt.

Henriette Lininger, Director Issuers bei der Wiener Börse, ergänzt die Kapitalmarkt-Perspektive. Sie erklärt, warum Skalierbarkeit ohne Governance, transparente Kostenstrukturen und funktionierende Systeme nicht möglich ist – und weshalb sich Start-ups frühzeitig mit Finanzierung, Reporting und Verantwortlichkeiten auseinandersetzen sollten. Anhand konkreter Praxisbeispiele wird deutlich: Wachstum ohne Struktur führt nicht zu Skalierung, sondern zu Chaos.

Gemeinsam diskutieren die Gäste typische Stolperfallen, Mythen rund um schnelles Wachstum und ganz konkrete Hebel, mit denen Gründer:innen Business Execution verbessern können – von klaren OKRs über Playbooks bis hin zu einer „Single Source of Truth“ für Daten, Prozesse und KPIs. 

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Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Business Execution & Scalability: Skalierung bedeutet mehr als Wachstum – sie erfordert Disziplin, Klarheit und Umsetzungsstärke.
  • Klare Verantwortlichkeiten: Ownership und transparente Rollen sind Grundvoraussetzungen für effiziente Execution.
  • Prozesse ≠ Bürokratie: Schlanke Prozesse unterstützen Agilität, statt sie zu behindern.
  • Internationalisierung: Kein Copy-Paste – jedes Land braucht eine eigene Markt- und Strukturstrategie.
  • Kapitalmarkt-Perspektive: Governance, Kostenkontrolle und belastbare Systeme sind zentrale Skalierungsfaktoren.
  • Typische Fehler: Unklare Zuständigkeiten, fehlende Onboarding-Prozesse, wachsendes Chaos.
  • Mythos: Schnelles Wachstum ist nicht automatisch skalierbar.
  • Praxis-Tipp: Dokumentiert Prozesse, die bisher nur „im Kopf“ existieren – Skalierung beginnt mit Klarheit.

Podcast

Staffel 2, Folge 2

Dauer

24m 14s

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