Die internationale EY-Organisation besteht aus den Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited (EYG). Jedes EYG-Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen. Ernst & Young Global Limited ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht und erbringt keine Leistungen für Kunden.
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Wie häufig sind österreichische Unternehmen von Cyberangriffen betroffen?
Die Anzahl der tatsächlichen Angriffe steigt weiter leicht an. 64 Prozent der befragten Unternehmen hatten in den vergangenen fünf Jahren keine Hinweise auf Datenangriffe, 36 Prozent hingegen schon (17 Prozent einmal, 19 Prozent mehrfach) – ein Plus von vier Prozentpunkten gegenüber 2025. Besonders auffällig: Bei Unternehmen, die bereits KI-Technologien einsetzen, liegt der Anteil mit Angriffshinweisen bei 65 Prozent, ohne KI-Einsatz bei nur 29 Prozent. Mit dem Umsatz steigt die Wahrscheinlichkeit erneut: Bei Unternehmen ab 51 Millionen Euro Umsatz berichten 48 Prozent von mehrfachen Angriffen.
Bei den möglichen „Tätergruppen“ bleibt das Bild stabil: Die Gefahr, dem organisierten Verbrechen zum Opfer zu fallen, wird am höchsten eingeschätzt – 25 Prozent halten das Risiko für sehr groß, 14 Prozent für groß. Auf Platz zwei folgen Angriffe durch Hacker:innen bzw. „Hacktivist:innen" wie Anonymous (19 Prozent sehr groß, 11 Prozent groß). Ausländische staatliche Stellen und Geheimdienste spielen wie im Vorjahr nur eine untergeordnete Rolle (12 Prozent sehen ein sehr großes Risiko). Neu erhoben im Rahmen der EY Cybersecurity Studie 2026 und ebenfalls relevant: die Lieferkette – 5 Prozent sehen hier ein sehr großes Risiko.
Die schwerwiegendste Folge eines Angriffs wäre für 48 Prozent der Befragten Datenverlust bzw. eine Datenschutzverletzung, gefolgt von Betriebsunterbrechung (26 Prozent) und finanziellen Verlusten (23 Prozent). Bei kleineren Unternehmen unter 10 Millionen Euro Umsatz überwiegt die Sorge um Datenverlust (55 Prozent), bei größeren Betrieben rückt der Produktionsstillstand stärker in den Fokus (31 Prozent bei mehr als 51 Millionen Euro Umsatz).