Die internationale EY-Organisation besteht aus den Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited (EYG). Jedes EYG-Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen. Ernst & Young Global Limited ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht und erbringt keine Leistungen für Kunden.
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Lage, Konzept und energetischer Status sind entscheidend
In primären Lagen werden über nahezu alle Nutzungsarten hinweg überwiegend stabile Preise erwartet; im Wohnsegment mehren sich in den Kernlagen sogar die Erwartungen steigender Preise. Sekundäre Lagen zeigen ein deutlich verhalteneres Bild: Hier dominieren stabile bis sinkende Preise, je nach Segment und Objektqualität. Besonders im Shopping‑Center‑Bereich bleibt der Druck in Sekundärlagen hoch, während High‑Street‑Lagen mit resilienter Frequenz stabiler eingeschätzt werden. Die Konsequenz: Die Preisbildung erfolgt 2026 granularer denn je – Lage, Konzept und energetischer Status definieren die Wertentwicklung.
Wohnimmobilien: Neubauobjekte stehen hoch im Kurs
Wohnen behauptet auch 2026 seine Rolle als Anker im Portfolio vieler Investor:innen. Die Mehrheit erwartet wie erwähnt in primären Lagen stabile bis steigende Preise; zugleich bleibt die Bandbreite der Renditeerwartungen auffällig groß. Ein Teil des Marktes rechnet mit stabilen Renditen, ein anderer mit leicht sinkenden oder steigenden Niveaus – je nach Lage, Bauqualität und energetischem Status. Die Differenzierung innerhalb der Asset‑Klasse nimmt zu: Neubauobjekte mit hoher Energieeffizienz und belastbarer Nachfragebasis sind gefragt, Bestände mit Sanierungsstau und schwächerer Mikrolage geraten unter Druck. Für die Strategie bedeutet das: aktives Asset-Management, ESG‑Werthebel durch Dekarbonisierung und gezielte Verdichtungspotenziale gewinnen an Gewicht, während rein passive Haltestrategien weniger überzeugen.