Die internationale EY-Organisation besteht aus den Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited (EYG). Jedes EYG-Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen. Ernst & Young Global Limited ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht und erbringt keine Leistungen für Kunden.
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Risiken können überall im Unternehmen entstehen: Wie EY Ihnen dabei helfen kann, sie zu identifizieren und ihnen zu begegnen, erfahren Sie hier.
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Was bedeutet Krisenresilienz?
Krisenresilienz bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens, auf unvorhersehbare Ereignisse und Störungen reagieren zu können, ohne dabei langfristigen Schaden zu erleiden und diese nicht nur zu bewältigen, sondern im besten Fall gestärkt aus ihnen hervorzugehen. In einer Zeit, in der ökonomische, ökologische und technologische Disruptionen keine Ausnahmen mehr darstellen, ist Resilienz kein bloßes „Nice-to-have“, sondern ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Unternehmen, die proaktiv Szenarien entwickeln, ihre Strukturen auf Robustheit hin überprüfen und eine flexible Ressourcenallokation ermöglichen, können kurzfristige Verluste minimieren und langfristig das Vertrauen von Investor:innen, Kund:innen und Mitarbeiter:innen stärken. Resilienz wird somit zum Fundament nachhaltiger Wertschöpfung und ermöglicht es Unternehmen, sich in einem dynamischen Marktumfeld erfolgreich zu behaupten. Darüber hinaus fördert eine resiliente Unternehmenskultur die Innovationsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit, da Mitarbeiter:innen ermutigt werden, kreative Lösungen zu entwickeln und Risiken als Chancen zu betrachten. Ohne Resilienz riskieren Organisationen, von Krisen überwältigt zu werden, was zu finanziellen Verlusten, Reputationsschäden und im schlimmsten Fall zum Geschäftsausfall führen kann.
Wie krisenresilient schätzen sich österreichische Unternehmen ein?
Der Großteil der Unternehmen (87,3 %) sieht sich als stark bis sehr stark widerstandsfähig gegen Krisen. Den Beitrag des Risikomanagements zur Widerstandsfähigkeit gegen Krisen empfinden 29,1 Prozent allerdings als schwach bis sehr schwach. Diese Diskrepanz weist auf eine signifikante Kluft zwischen der Selbstwahrnehmung der Unternehmen hinsichtlich ihrer Krisenresilienz und der tatsächlichen Maßnahmen zur Unterstützung dieser Resilienz hin. Sie zeigt außerdem auf, dass viele Unternehmen möglicherweise die Bedeutung eines effektiven Risikomanagements für die Stärkung ihrer Resilienz nicht ausreichend erkennen oder umsetzen.