Die internationale EY-Organisation besteht aus den Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited (EYG). Jedes EYG-Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen. Ernst & Young Global Limited ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht und erbringt keine Leistungen für Kunden.
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EY kann Ihnen dabei helfen, ESG- und Nachhaltigkeitsthemen anzusprechen, Bedenken von Investoren zu berücksichtigen und die ESG-Performance zu verbessern.
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Was bedeutet ESG bei Immobilien?
ESG im Immobilien-Kontext steht für die Berücksichtigung von Umwelt- (Environment), Sozial- (Social) und Governance-Kriterien bei Planung, Bau, Betrieb und Bewertung von Gebäuden. ESG-konforme Immobilien zeichnen sich durch hohe Energieeffizienz, soziale Nutzer:innenorientierung sowie transparente Unternehmensführung aus. Im Detail bedeutet das:
„E“ wie „Environment“ – ökologische Qualität als Werttreiber
Die stärksten Auswirkungen von ESG auf den Marktwert von Immobilien liegen im Bereich „Environment“. Aspekte wie Energieeffizienz, Emissionsreduktion, moderne Heizsysteme und hochwertige Dämmstandards haben sich zu zentralen Qualitätsmerkmalen etabliert, die direkte Auswirkungen auf Ertragsfähigkeit und Kapitalisierungsfaktoren haben. Gezielte bauliche Anpassungen zur Steigerung der Klimaresilienz – etwa zur Reduzierung von Schadensrisiken bei Extremwetterereignissen – gewinnen ebenfalls an Bedeutung.
Immobilien mit einer klar definierten ESG-Strategie, beispielsweise durch anerkannte Zertifizierungen oder nachweisbare CO₂-Einsparungen, profitieren von einer breiteren Nachfrage und erzielen in der Regel höhere Mieten. Im Gegensatz dazu müssen bei Objekten mit energetischem Sanierungsbedarf höhere Investitionskosten (CapEx) oder geringere Erträge erwartet werden.
Insbesondere im Segment der Logistikimmobilien zeigt sich ein Trend: Die Revitalisierung von Brownfields – also die Entwicklung bestehender Brachflächen und ehemaliger Industrieareale – wird gegenüber Neubauten auf Grünflächen bevorzugt. Nachhaltige Flächenrecycling-Strategien rücken verstärkt in den Fokus von Investor:innen und Kommunen.