Die internationale EY-Organisation besteht aus den Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited (EYG). Jedes EYG-Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen. Ernst & Young Global Limited ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht und erbringt keine Leistungen für Kunden.
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5 Erfolgsfaktoren für Kooperationen mit Start-ups
Auch wenn jede Kooperation individuell und von den wechselseitigen Erwartungshaltungen der Partner:innen abhängt und es kein Patentrezept gibt, sind fünf Punkte aus unserer Erfahrung ausschlaggebend für den Erfolg der Kooperation.
1. Klares und transparentes Expectation-Management betreiben
Was trivial klingt, ist richtungsweisend. Beide Kooperationspartner:innen müssen gleich zu Beginn klar definieren, was sie von der Zusammenarbeit erwarten und was sie selbst beitragen können – aber vor allem auch, was nicht. Bei den meisten Kooperationen, die scheitern, mangelt es an einem Expectation-Management auf Augenhöhe.
2. Scope detailliert festlegen und spezialisieren
„Let’s change the world together“ ist sicher ein nobler Anspruch, als Zielsetzung für eine strategische Allianz eignet er sich aber nicht. Wichtig ist es, eine starke Spezialisierung der Themenstellung zu forcieren und den Scope so detailliert wie möglich festzulegen. Je breiter der Scope, desto mehr Raum für Missverständnisse gibt es.
3. Klares Top-Management-Commitment einholen
Kooperationen, die mehr für Investor:innen inszeniert als ernsthaft gelebt werden, sind von vornherein zum Scheitern verurteilt. Es ist essenziell, dass beide Partner ernsthaft an einer engen, langfristigen und nachhaltigen Zusammenarbeit interessiert sind und das auch mit der notwendigen Ernsthaftigkeit und Priorisierung betreiben. Dafür braucht es ein klares Commitment des Top-Managements.
4. Das Projekt auf Start-up-Bedürfnisse abstimmen
Ein wesentlicher Grund, warum Venture-Partnerschaften scheitern, ist auch ein Set-up, das nicht auf Augenhöhe aufgesetzt wird. Viele Unternehmen glauben zu wissen, was Start-ups brauchen und definieren den Rahmen der Zusammenarbeit entsprechend im Alleingang. Das provoziert in den meisten Fällen Missverständnisse und Frustration. Um das zu verhindern, muss das Set-up gemeinsam entwickelt und aufgesetzt werden.
5. Den Culture-Clash managen
Hand aufs Herz: Bei einer Kooperation zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen prallen in jedem Fall völlig unterschiedliche Kulturen aufeinander. So zu tun, als ob das kein Thema wäre, macht den Gap nur größer. Der Culture-Clash muss offen thematisiert und laufend diskutiert werden, wie die Brücken am besten geschlagen werden können.