Die internationale EY-Organisation besteht aus den Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited (EYG). Jedes EYG-Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen. Ernst & Young Global Limited ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht und erbringt keine Leistungen für Kunden.
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Jetzt Emissionen im Unternehmen und in der Lieferkette reduzieren! Kosten sparen • Risiken managen ➜ Mobilitätsmanagement & Nachhaltige Logistik
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Ein oft unterschätzter Hebel liegt in der Infrastruktur am Unternehmensstandort. Sichere Fahrradabstellplätze und hochqualitative Umkleideräume und Duschen schaffen echte Anreize für eine aktive Anreise. Ebenso wichtig ist Bewusstseinsbildung, also Mitarbeitende gezielt zu informieren und zu motivieren. Letztlich geht es um Verhaltensänderung, die nur gelingt, wenn Alternativen nicht nur vorhanden, sondern auch attraktiv, zugänglich und alltagstauglich sind. Hier können individuelle Mobilitätsberatungen, Informationskampagnen oder Mobilitäts-Apps helfen, neue Optionen sichtbar und erlebbar zu machen.
Auch Dienstreisen bieten Potenzial für Veränderung. Viele Unternehmen entwickeln Strategien, um Reisetätigkeiten zu reduzieren und sie auf klimafreundlichere Verkehrsmittel zu verlagern. Die Bahn wird dabei zunehmend zur bevorzugten, komfortablen Alternative, insbesondere auf kurzen bis mittleren Strecken. Durch Bewusstseinsbildung und klare Reiserichtlinien lassen sich nicht nur Emissionen senken, sondern auch Zeit und Kosten sparen.
Fuhrpark der Zukunft: Warum die Flotte elektrifizieren?
Ein moderner Fuhrpark basiert zunehmend auf Elektrofahrzeugen. Der Trend zur Elektrifizierung ist global deutlich spürbar: Im Jahr 2025 waren weltweit mehr als 20 Prozent aller neu zugelassenen Fahrzeuge elektrisch.1 In Österreich zeigt sich ein ähnliches Bild: Im Juni 2025 lag der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge an den Pkw-Neuzulassungen bei 22 Prozent.2 Inklusive Hybridantrieben hatten sogar fast 60 Prozent der im ersten Halbjahr 2025 neu zugelassenen Fahrzeuge einen alternativen Antrieb.3 Mehr als zwei Drittel der BEV-Neuzulassungen in Österreich im vergangenen Jahr stammten von Unternehmen – Elektromobilität ist im Unternehmenskontext also längst Realität.
Mit der Elektrifizierung des Fuhrparks erweitert sich das Fuhrparkmanagement um neue Aufgabenfelder wie Ladeinfrastruktur, Energiemanagement und Standortplanung. Es geht nicht mehr nur um die Verwaltung von Fahrzeugen, sondern um die strategische Integration technischer und prozessualer Komponenten, die den Betrieb eines elektrifizierten Fuhrparks erst ermöglichen. Intelligente Ladelösungen, Lastmanagement und die Integration erneuerbarer Energien, etwa durch Photovoltaik am Standort, machen Elektromobilität effizient und nachhaltig.
Zugleich verändert sich die Rolle des Fuhrparks. Statt klassischer Dienstwagenflotten treten zunehmend flexible Mobilitätsbudgets, Sharing-Modelle und multimodale Lösungen in den Vordergrund. Unternehmen, die diesen Wandel aktiv gestalten, stärken nicht nur ihre ökologische Bilanz, sondern auch ihre Innovationskraft und Arbeitgeberattraktivität.