Vom Finanzamt in die M&A Steuerberatung bei EY

„Als Beamter hast du doch einen sicheren Job – wieso wechselst du dann in die Wirtschaft?“ Diese Frage wurde mir oft gestellt, als ich vom Finanzamt in die EY Transaction Tax Advisory (TTA) gewechselt habe. Ich hatte darauf drei Antworten: Weil mich die Teilnahme an großen internationalen Projekten sehr reizt, weil der Alltag in unserer Abteilung in Teilen an die Arbeit als Betriebsprüfer erinnert und weil ein Job in der Steuerberatung genauso krisenfest ist.

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4 Minuten Lesezeit
16. Mai 2022

Hi, ich bin Till Mandernach und 26 Jahre alt. Nach meinem dualen Studienabschluss als Diplom-Finanzwirt bei der Finanzverwaltung Rheinland-Pfalz bin ich vor drei Jahren als Consultant in die TTA am Standort Frankfurt am Main eingestiegen. Inzwischen habe ich mich zum Manager weiterentwickelt und die Steuerberaterprüfung abgelegt.

Mein Weg führte zu EY, weil ich mehr wollte

Nach meinem Studium stand für mich fest, dass ich mich weiterentwickeln und fortbilden wollte. Ich besuchte eine Informationsveranstaltung von EY und fasste den Entschluss, mich für die TTA zu bewerben, die zum Bereich International Tax and Transaction Services (ITTS) gehört. Meine Arbeit ist vielseitig und bietet jeden Tag neue, spannende Aufgaben. Das Kerngeschäft umfasst die Beratung von Unternehmen im Hinblick auf Transaktionen wie Akquisitionen, Verkäufe und interne Umstrukturierungen. Teil unserer Arbeit ist außerdem – wenn auch in geringerem Umfang – die Erstellung von Steuererklärungen, die Begleitung von Betriebsprüfungen und die Bearbeitung laufender steuerlicher Anfragen.

Ganz besonders spannend finde ich bei Unternehmensakquisitionen die sogenannte Tax Due Diligence, die vergleichbar mit einer steuerlichen Betriebsprüfung ist: Unsere Mandant:innen beauftragen uns, die steuerlichen Unterlagen des potenziell zu erwerbenden Unternehmens – des „Targets“ – zu durchleuchten. Die reichen von der Steuererklärung über Steuerbescheide, Jahresabschlüsse und Betriebsprüfungsberichte bis hin zu Darlehensverträgen. Unsere Aufgabe besteht darin, mögliche steuerliche Risiken zu erkennen, aber auch potenzielle Werttreiber wie zum Beispiel steuerliche Abschreibungen zu identifizieren. Dabei lernt man das Zielunternehmen in kurzer Zeit sehr gut kennen. Ich konnte in meiner Zeit bei EY so schon ganz besondere Einblicke in verschiedene Branchen gewinnen, zum Beispiel in die Automobilindustrie oder das Gesundheitswesen

Internationales Arbeitsumfeld und vielseitige Projekte

Bei unseren Projekten arbeiten wir oft mit Kolleg:innen aus Frankreich, Luxemburg, den USA, Spanien und vielen weiteren Ländern zusammen. Diese Bandbreite und die branchenspezifischen Herausforderungen führen zu einem umfassenden Beratungsbedarf mit stets spannenden Themen und Aufgaben. Dabei berühren wir alle Facetten des Steuerrechts wie etwa internationales Steuerrecht, Umwandlungssteuerrecht, Außensteuerrecht, aber auch Körperschaftsteuerrecht, Umsatzsteuerrecht, Gewerbesteuerrecht und Grunderwerbsteuerrecht. Ein weiterer Teil unserer Arbeit ist die steuerliche Strukturierung von Unternehmensakquisitionen sowie die steuerliche Beratung bei der Integration des Target-Unternehmens, nachdem es erworben wurde.

Stillstand gibt es nicht

Neben dem vielfältigen Arbeitsumfeld und den abwechslungsreichen Aufgaben haben mich die umfassenden Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei EY angesprochen. Hier habe ich die Möglichkeit, mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln. Dank der finanziellen und zeitlichen Förderung des Steuerberaterexamens konnte ich mich bestmöglich vorbereiten und mich außerdem mit meinen Kolleg:innen aus der Abteilung austauschen, um wertvolle Tipps und Tricks zu erhalten. Darüber hinaus gibt es Förderprogramme wie den Master of Accounting & Taxation an der Universität Mannheim sowie die Möglichkeit, an internationalen Trainings und Teamevents teilzunehmen.

Die Frage, ob es sich gelohnt hat, den Job bei EY dem des Beamten vorzuziehen, kann ich mit einem eindeutigen „Ja“ beantworten!

Euer Till

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