EY-Parthenon Fahrradstudie: Entwicklung des europäischen Farradmarktes 2019 -2031

Der europäische Fahrradmarkt ist 2025 nach den starken Wachstumsjahren weiterhin von einer verhaltenen Nachfrage und einem angespannten Ertragsumfeld geprägt. Gleichzeitig zeigen sich in einzelnen Märkten erste Anzeichen einer Erholung, sodass mittelfristig weiterhin mit moderatem Wachstum gerechnet wird.



Radfahrer auf Rennrad fährt auf ländlicher Straße unter bewölktem Himmel mit Helm und Sportkleidung

EY-Parthenon Fahrradstudie: Entwicklung des europäischen Farradmarktes 2019 -2031

Autoren: Dr. Stefan Mohr, Constantin M. Gall, Christian Mader
Veröffentlichung: Juni 2026
Sprache: Deutsch
Seitenanzahl: 39
Dokumententyp: PDF

Diese Themen erwarten Sie:

Der europäische Fahrradmarkt bewegt sich insgesamt in Richtung Stabilisierung, wobei Deutschland als größter Markt weiterhin eine prägende Rolle für die Gesamtdynamik einnimmt und damit die Entwicklung im europäischen Kontext maßgeblich beeinflusst.

  • Die zunehmend unterschiedliche Entwicklung zwischen den Ländern zeigt, dass der Markt nicht mehr einheitlich betrachtet werden kann, sondern z.B. nationale Faktoren wie Förderprogramme die Dynamik wesentlich bestimmen.
  • E-Bikes prägen die Struktur des europäischen Fahrradmarktes maßgeblich und stellen in vielen Ländern den zentralen Werttreiber dar, wobei ihre hohe Marktdurchdringung in etablierten Märkten auf ein zunehmend reifes Marktniveau hinweist.
  • Der weit fortgeschrittene Lagerabbau in Deutschland markiert einen klaren Wendepunkt für die Branche, da die zuvor hohe Kapitalbindung und der damit verbundene Preisdruck nachlassen und die Grundlage für stabilere Margen schaffen.
  • Trotz der aktuell noch gedämpften Entwicklung zeigt sich mittelfristig ein positives Marktbild, da sich zentrale Einflussfaktoren wie Nachfrage, Preis und Lagerbestände schrittweise normalisieren und damit die Grundlage für eine Rückkehr zu strukturellem Wachstum geschaffen wird.

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