EY-Parthenon - Immobilienmarktumfrage unter führenden Banken, Sparkassen und Restrukturierungskanzleien Q1 2026

Der Immobilienmarkt geht mit deutlicher Zurückhaltung in das Jahr 2026: Anhaltend gedämpfte Nachfrage, erhöhte Refinanzierungsrisiken sowie ein herausforderndes Finanzierungsumfeld halten die Marktaktivität in einer fortgesetzten Seitwärtsbewegung.



Stadtsilhouette in Deutschland ragt bei Sonnenaufgang über einem dichten Nebelmeer mit modernen Hochhäusern

EY-Parthenon - Immobilienmarktumfrage unter führenden Banken, Sparkassen und Restrukturierungskanzleien Q1 2026

Autoren: Jean-Pierre Rudel und Korbinian Gennies
Veröffentlichung: Mai 2026
Sprache: Deutsch
Seitenanzahl: 12
Dokumententyp: PDF

Diese Themen erwarten Sie:

Die aktuelle Befragung unter den führenden immobilienfinanzierenden Banken und Sparkassen sowie auf  Restrukturierung spezialisierten Kanzleien zeigt:

Der Immobilienmarkt geht mit deutlicher Zurückhaltung in das Jahr 2026: Anhaltend gedämpfte Nachfrage, erhöhte Refinanzierungsrisiken sowie ein herausforderndes Finanzierungsumfeld halten die Marktaktivität in einer fortgesetzten Seitwärtsbewegung.

  • Die Bodenbildung am Immobilienmarkt zieht sich bis 2027 – optimistischer werden die Einschätzungen ab 2029.
  • Nachfragerückgang und Refinanzierungsrisiken dominieren 2026 weiterhin das Marktumfeld. Steigende 
    Finanzierungskosten rücken wieder stärker in den Fokus. Zugleich werden strikte, bankenseitige Anforderungen bedeutender. Die Folge sind eine ausgeprägte Zurückhaltung auf Käufer- und Verkäuferseite und weiterhin geringe Transaktionsvolumina.
  • Die Preisentwicklung bewegt sich im Jahr 2026 über die unterschiedlichen Assetklassen hinweg uneinheitlich. Während Wohnimmobilien weitgehend stabil eingeschätzt werden, bleiben die Preiserwartungen im Büro- und Einzelhandelssegment negativ. 
  • „Amend & Extend“ ist auch 2026 die dominierende Lösung für Distressed Assets. Gleichzeitig zeigt sich, dass alternative Lösungen wie Rettungserwerbe und Plattformlösungen an Bedeutung zunehmen. 
  • Regulatorische Hürden, ein ungünstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis sowie fehlende immobilienspezifische Kompetenzen hemmen allerdings weiterhin häufig die Umsetzung alternativer Lösungsansätze unter aktiver Beteiligung der Kreditinstitute.

 


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