Nachhaltigkeit bei EY: Einblicke aus der Four Futures Experience

Wie sieht unsere Welt in 30 Jahren aus – und welchen Einfluss haben Unternehmen darauf? Gemeinsam mit unseren Praktikant:innen besuchen wir die EY Four Futures Experience in Eschborn. Das Besondere: Die Experience wurde ursprünglich für unsere Kund:innen und externe Unternehmen konzipiert – umso exklusiver ist der Einblick, den unsere Nachwuchstalente hier erhalten. Durch die Installation führen uns die Consultants Ruben Eskes und Kimberly Majer. Ruben arbeitet im Bereich Climate Risk & Transformation, Kimberly im Bereich Nachhaltigkeitsberichterstattung. Beide begleiten Unternehmen täglich bei der Frage, wie nachhaltige Transformation konkret umgesetzt werden kann. Im Interview erzählen sie, warum die Experience mehr ist als ein Workshop – und was Unternehmen heute tun müssen, um morgen erfolgreich zu sein.

Ruben, Kimberly – was erwartet uns in der Four Futures Experience?

Ruben:
Wir nehmen die Teilnehmenden mit in das Jahr 2055. In einer immersiven Umgebung zeigen wir vier mögliche Zukunftsszenarien – abhängig davon, wie wir heute handeln.
Die Idee ist, aus der reinen Faktenebene herauszukommen. Viele kennen die Zahlen zum Klimawandel. Aber erst, wenn man die möglichen Auswirkungen wirklich vor Augen hat, entsteht eine andere Art von Diskussion.

EY Karriereblog Kimberly und Ruben vor einem Aufsteller EY Four Futures: Kimberly und Ruben

Was macht die Experience für euch so besonders?

Kimberly:
Es ist die Kombination aus Daten und Emotion. Man versteht nicht nur, was passieren könnte – man erlebt es.
Das verändert viel im Dialog mit Unternehmen. Plötzlich geht es nicht mehr nur um abstrakte Ziele, sondern um konkrete Entscheidungen.

Welche Rolle spielen Unternehmen in diesen Szenarien?

Ruben:
Eine sehr große. Unternehmen treffen jeden Tag Entscheidungen, die langfristige Auswirkungen haben – auf Emissionen, Ressourcen oder Lieferketten.
Wir sehen in der Praxis, dass viele Risiken lange unterschätzt wurden. Extremwetter, Ressourcenknappheit oder steigende Versicherungskosten sind inzwischen sehr reale Themen.

Was bedeutet das konkret für eure Arbeit bei EY?

Kimberly:
Wir helfen Unternehmen vor allem dabei, Nachhaltigkeit strukturiert anzugehen – zum Beispiel über die Nachhaltigkeitsberichterstattung.
Das klingt erstmal nach Regulierung, ist aber viel mehr: Es geht darum, Transparenz zu schaffen und die richtigen Themen überhaupt sichtbar zu machen.

Ruben:
Darauf aufbauend arbeiten wir stark im Bereich Transformation. Das heißt konkret:
Wie können Unternehmen ihre Emissionen reduzieren?
Wie sehen realistische Dekarbonisierungsstrategien aus?
Und welche Veränderungen sind wirtschaftlich sinnvoll?

EY Karriereblog Personen in einem Ausstellungsraun EY Four Futures Installation

Wo liegen aus eurer Sicht die größten Hebel?

Ruben:
Häufig in den großen Systemen – zum Beispiel bei Energiequellen oder Produktionsprozessen. Der Wechsel auf erneuerbare Energien kann einen enormen Unterschied machen.
Auch Themen wie Kreislaufwirtschaft werden wichtiger: Produkte so zu denken, dass sie wiederverwendet oder recycelt werden können.

Nachhaltigkeit ist oft ein Spannungsfeld – wie erlebt ihr das?

Kimberly:
Sehr deutlich. Viele sagen, Nachhaltigkeit ist ihnen wichtig. Aber im Alltag spielen Preis und Verfügbarkeit eine große Rolle.
Das sehen wir auch auf Unternehmensseite: Es gibt Zielkonflikte, und nicht jede Entscheidung ist einfach.

Ruben:
Deshalb geht es nicht darum, alles perfekt zu machen. Wichtiger ist, die größten Hebel zu identifizieren und dort anzusetzen.
Oft bringen pragmatische Schritte mehr als einzelne perfekte Lösungen.

Was gebt ihr Unternehmen konkret mit?

Ruben:
Ein erster wichtiger Schritt ist immer: die eigenen Risiken verstehen.
Wo sind meine Standorte besonders betroffen?
Welche finanziellen Auswirkungen könnten entstehen?
Erst auf dieser Basis kann man fundierte Entscheidungen treffen, die die unternehmerische Resilienz stärken.

Kimberly, was nimmst du persönlich aus deiner Arbeit mit?

Kimberly:
Dass Veränderung möglich ist – aber aktiv gestaltet werden muss.
Und dass jede Entscheidung zählt. Das gilt für Unternehmen genauso wie für uns als Einzelpersonen.



Du interessierst dich für die Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten bei EY? Dann schau auf unserer Karriere-Website vorbei. Interessante Einblicke in unsere Arbeit gibt es auch auf Instagram und Facebook.