Reality Check – So ist der Einstieg bei EY wirklich

Wie läuft der Berufseinstieg bei EY wirklich ab? Zwischen ersten Kundenterminen, steiler Lernkurve und neuen Herausforderungen geben zwei EY Kolleg:innen ehrliche Einblicke in ihre Erfahrungen. Eva Theresa Ostermeier (Trainee in der Assurance in München) und Fabian Nick Walylo (Consultant im Risk Consulting in Hamburg) erzählen, wie ihr Einstieg bei EY war – und was sie überrascht hat.

Mit welchen Erwartungen seid ihr in euren EY Einstieg gestartet?

Eva:
Ich kannte EY schon aus meinem Praktikum und als Werkstudentin, deshalb war ich nicht komplett neu. Trotzdem war ich nervös – der Uniabschnitt war vorbei und es hat sich einfach endgültig angefühlt. Gleichzeitig habe ich mich total darauf gefreut, endlich fest anzufangen. Ich hatte die Erwartung, schnell Verantwortung zu bekommen und wieder gut ins Team integriert zu werden – und genau das ist auch passiert.

Fabian:
Durch mein vorheriges Praktikum hatte ich schon einen guten Überblick, gerade bei organisatorischen Themen. Trotzdem war der Einstieg als Consultant nochmal etwas anderes. Besonders das Fast Track Trainee-Programm bei EY war intensiv, aber auch super hilfreich, um einbesseres Verständnis  für die verschiedenen Themen im Risk Consulting zu entwickeln.

Mythos oder Wahrheit: Wird man beim Einstieg bei EY ins kalte Wasser geworfen?

Eva:
Ein bisschen beides. Es gibt schon eine strukturierte Einarbeitung, aber gleichzeitig kommt man auch schnell in Situationen, in denen man Verantwortung übernehmen muss. Ich hatte zum Beispiel direkt am zweiten Tag einen eigenen Kundentermin – das war definitiv außerhalb meiner Komfortzone.

Fabian:
Es gibt diese Momente im kalten Wasser auf jeden Fall – aber genau daran wächst man.  Zum Glück ist man dabei nie allein, sondern hat immer ein starkes Team im Rücken.

EY Career Eva Theresa Ostermeier

Wann habt ihr gemerkt: Jetzt wird es ernst im Job bei EY?

Eva:
Ganz klar am zweiten Tag beim Kundentermin. Ich dachte mir „Oh Gott, schon so früh“ – aber im Nachhinein war es genau richtig. Man wächst da einfach rein.

Fabian:
Bei mir waren es vor allem die Momente im Projektalltag, in denen ich plötzlich selbst Verantwortung  übernommen habe – zum Beispiel, wenn im Kundencall etwas Ungeplantes passiert ist und  ich kurzfristig übernehmen musste. Auf solche Situationen konnte ich mich kaum vorbereiten, aber genau  daran habe ich an Sicherheit gewonnen.

Was war eure größte Herausforderung in den ersten Monaten bei EY?

Eva:
Für mich war es vor allem, mir selbst den Druck zu nehmen, alles perfekt machen zu wollen. Man denkt am Anfang, man darf keine Fehler machen – aber das stimmt einfach nicht. Fehler gehören auch beim Berufseinstieg dazu.

Fabian:
Ganz klar: das Selbstvertrauen. Zu Beginn habe ich oft hinterfragt, ob das eigene Skillset überhaupt ausreicht und ob  ich schon echten Mehrwert liefern kann. Gleichzeitig habe ich schnell gemerkt,: Auch das Zuhören und Verstehen ist extrem wertvoll – gerade im Consulting.

Welche Skills sind für den Berufseinstieg bei EY besonders wichtig?

Eva:
Ganz klar Soft Skills. Technisches Wissen kann man lernen, aber Einstellung, Motivation und Offenheit sind viel wichtiger. Die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und Fragen zu stellen, macht den größten Unterschied.

Fabian:
Ich würde sagen: Proaktivität und gute Fragen. Wer aktiv zuhört und sich einbringt, lernt deutlich schneller. Mein persönlicher Game Changer im EY Alltag war definitiv, bewusst bessere Fragen zu stellen.

EY Career Fabian Nick Walyo

Wie wichtig ist Netzwerken beim Einstieg bei EY?

Eva:
Mein Tipp: Verschwindet nicht einfach nach einem Projekt. Meldet euch bei den Leuten, geht einen Kaffee trinken oder macht einen kurzen Call. So bleibt ihr präsent und baut langfristig echte Beziehungen im Unternehmen auf.

Fabian:
Extrem wichtig. Gerade durch den Einstieg im Trainee-Programm bei EY habe ich mir schnell ein starkes Netzwerk aufbauen können. Diese Kontakte bleiben und helfen einem später enorm weiter – auch über Projekte und Bereiche hinweg.

Habt ihr praktische Tipps für den Arbeitsalltag bei EY?

Eva:
Fragt nach Prioritäten. Gerade am Anfang bekommt man viele Aufgaben und weiß oft nicht, was wie dringend ist. Offene Kommunikation hilft da enorm.

Fabian:
Seid strukturiert und dokumentiert  eure Arbeitsergebnisse – zum Beispiel in OneNote. Und nutzt gleichzeitig kleine Chancen, um euch auch mal unaufgefordert einzubringen und Verantwortung zu übernehmen, wie z. B. durch das Teilen von Gesprächsnotizen nach Meetings.

Was ist euer persönlicher Reality Check nach dem Einstieg bei EY?

Eva:
Man kann viel mehr, als man denkt – man muss sich einfach trauen.

Fabian:
Die größten Lernkurven entstehen genau in den Situationen, die sich anfangs noch ungewohnt oder sehr herausfordernd anfühlen. 

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