Arbeiten ohne Grenzen: Dorians Mobility4U-Erfahrung in Spanien

Internationale Projekterfahrung, neue Perspektiven und persönliches Wachstum: Mit Mobility4U können EY-Mitarbeitende über Ländergrenzen hinweg wertvolle Erfahrungen sammeln. Im Interview berichtet Dorian von seinem Einsatz in Madrid und davon, wie ihn die Zusammenarbeit in internationalen Teams fachlich und persönlich weitergebracht hat.

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Dorian Kschesniak, Senior Manager, Technology Consulting

Internationale Zusammenarbeit gehört für viele Talente heute zu einer attraktiven Karriere dazu. Mit Mobility4U schafft EY einen zentralen Zugang zu internationalen Einsatzmöglichkeiten und unterstützt Mitarbeitende dabei, über Ländergrenzen hinweg neue Erfahrungen zu sammeln. Im Interview spricht Dorian über seinen Einsatz in Spanien, seine Motivation für den Schritt ins Ausland und die Erkenntnisse, die er aus dieser Zeit mitnimmt.

Dorian, was genau steckt hinter Mobility4U?

Mobility4U bietet EY-Mitarbeitenden die Möglichkeit, internationale Einsatzmöglichkeiten zu entdecken und sich über aktuelle Bedarfe in anderen Ländern und Regionen zu informieren. Das Programm hilft dabei, passende Chancen zu finden, die zu den eigenen Entwicklungszielen passen. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von kurzfristigen Projekten bis hin zu längerfristigen internationalen Erfahrungen.

Wie bist du auf Mobility4U aufmerksam geworden?

Meine Kollegin, Jessica Jäger, war über Mobility4U in Amsterdam und hat sehr positiv von ihren Erfahrungen berichtet. Dadurch wurde mein Interesse geweckt, selbst internationale Projekterfahrung zu sammeln und meinen Horizont zu erweitern. Als ich gesehen habe, welche Möglichkeiten Mobility4U bietet, war für mich schnell klar, dass ich diese Chance gezielt für meinen nächsten fachlichen und persönlichen Entwicklungsschritt nutzen möchte.

Hinzu kam, dass ich bereits privat einen Bezug zu Spanien hatte. Auf dem Jakobsweg habe ich die spanische Kultur und Mentalität kennengelernt. Diese Erfahrung hat meine Neugier geweckt, das Land nicht nur privat, sondern auch beruflich näher kennenzulernen. Durch frühere Projekte mit spanischen Kunden war ich bereits mit der Arbeitsweise und Unternehmenskultur vor Ort vertraut und wollte diese Erfahrung in einem internationalen Umfeld gezielt vertiefen.

In welchem Land und Team bist du über Mobility4U tätig?

Ich bin aktuell in Madrid und Teil des SAP- und AI-orientierten Technology Consulting Teams. Dort leite und begleite ich mehrere Projekte mit dem Schwerpunkt auf Innovation, Technologie und Künstlicher Intelligenz.

Der Fokus meiner Arbeit liegt darauf, die KI-gestützte Weiterentwicklung eines führenden Telekommunikationsunternehmens aktiv voranzutreiben und neue technologische Potenziale zu identifizieren.

Normalerweise dauern Mobility4U-Einsätze drei oder sechs Monate. Da meine Branchen-, SAP- und Projektmanagement-Erfahrung sehr gut zu den Anforderungen vor Ort passt, wurde mein Einsatz auf insgesamt ein Jahr ausgelegt, was mich sehr gefreut hat.

Welche Erwartungen hattest du vor deinem Einsatz?

Aus persönlicher Sicht wollte ich die spanische Kultur, die mich bereits auf dem Jakobsweg fasziniert hatte, intensiver kennenlernen. Natürlich hatte ich auch den Wunsch, Madrid und viele weitere Regionen Spaniens zu entdecken.

Beruflich wollte ich mein internationales Netzwerk erweitern und neue Perspektiven auf Projektleitung sowie Kundenentwicklung gewinnen. Gleichzeitig war es mein Ziel, meine Expertise in den Bereichen AI, Innovation und Technologieeinsatz sowie meine Branchenkenntnis gezielt auszubauen und unmittelbar in internationalen Kundenprojekten anzuwenden.

Was hast du aus der Zusammenarbeit mit internationalen Teams mitgenommen?

Internationale Teams vereinen unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Arbeitsweisen. Genau daraus entstehen häufig besonders innovative Lösungen. Mich hat vor allem beeindruckt, wie offen viele Kolleginnen und Kollegen gegenüber neuen Technologien sind und welchen hohen Stellenwert Innovation im Arbeitsalltag hat.

Besonders spannend war für mich zu sehen, wie selbstverständlich Künstliche Intelligenz dort in Projekte und Prozesse integriert wird, wie ich es auch aus Deutschland kenne. KI wird aktiv genutzt, um effizienter zu arbeiten und schneller zu Ergebnissen zu kommen.

Gleichzeitig habe ich erlebt, wie stark die gemeinsame EY-Kultur über Ländergrenzen hinweg verbindet. Viele Werte und Grundprinzipien bleiben unabhängig vom Standort gleich. Das sorgt für Vertrautheit und schafft eine starke Zusammenarbeit. Das Büro in Madrid ist sehr lebendig, Kolleginnen und Kollegen tauschen sich regelmäßig aus und treffen sich auch nach Feierabend. Dieser Teamzusammenhalt und der kontinuierliche Wissenstransfer haben mich besonders beeindruckt.

Welche fachlichen Kompetenzen konntest du ausbauen und was war dein größtes Learning?

Das Unternehmen, bei dem ich derzeit eingesetzt bin, arbeitet technologisch auf einem sehr hohen Niveau. Obwohl ich bereits mit umfangreicher SAP- und Projektmanagement-Erfahrung nach Madrid gekommen bin, bot mir das technologisch anspruchsvolle Umfeld die Möglichkeit, meine Expertise gezielt um neue Perspektiven in AI und Automatisierung zu erweitern.

Besonders wertvoll war es, bestehende Lösungen gemeinsam mit dem Kunden umzusetzen und gleichzeitig neue Anwendungsfelder für innovative Technologien zu identifizieren und aktiv mitzugestalten Dabei habe ich meinen Blick darauf geschärft, Technologie noch stärker aus einer strategischen, geschäftlichen und operativen Perspektive zu betrachten.

Mein größtes persönliches Learning ist die Bedeutung der Kombination aus Technologieverständnis, Innovationsdenken, Erfahrung und Leadership. Bereits vor meinem Mobility4U-Einsatz habe ich komplexe Transformationsprojekte geleitet. In Madrid konnte ich diese Fähigkeiten jedoch noch einmal deutlich weiterentwickeln.

 

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