Unternehmen, die ihre Mobility-Abteilungen nicht weiterentwickeln, verzichten möglicherweise auf diese Vorteile. Sie müssen daher vermehrt mit Engpässen bei ihren Fachkräften, wachsenden Risiken und höheren Kosten rechnen.
Schlüsselfaktoren
Hoch entwickelte Mobility-Abteilungen zeichnen sich durch die folgenden Schlüsselfaktoren aus:
- Strategische Ausrichtung: Die Mobility-Strategie orientiert sich möglichst eng an der übergreifenden Unternehmensstrategie. Die Mobility-Abteilung ist nicht isoliert vom Rest des Unternehmens, sondern arbeitet eng mit anderen Unternehmensbereichen zusammen.
- Verbindung zum Talentmanagement: Auslandseinsätze werden genutzt, um Talente zu rekrutieren, zu halten und zu entwickeln. Dabei kann eine ganze Palette von Programmen mit unterschiedlichen Zielsetzungen ins Spiel kommen, doch bei fast allen der hoch entwickelten Mobility-Abteilungen sind es mindestens zwei.
- Digitalisierung: Hoch entwickelte Mobility-Abteilungen setzen verstärkt auf digitalisierte und automatisierte Prozesse sowie auf generative KI, um Prozesse zu vereinfachen und zu standardisieren und die Compliance (etwa mit steuerlichen und einwanderungsrechtlichen Regelungen) sicherzustellen.
- Flexibilität: Die Beschäftigten können flexibel zwischen verschiedenen Policies bzw. Programmen und Vergünstigungen wählen.
- Externe Expertise: Ausgewählte Prozesse werden an externe Fachleute ausgelagert bzw. durch diese unterstützt. 97 Prozent der befragten Unternehmen möchten ihre Kosten effizienter steuern und 83 Prozent sind der Meinung, dass die Auslagerung von Aufgaben sowohl dazu beiträgt, die Effizienz zu steigern, als auch dazu, die Kosten von globalen Mitarbeitereinsätzen zu senken.
Was machen Unternehmen mit einem hoch entwickelten Mobility-Programm anders?
Sie nutzen ein hybrides Operating Model. Das heißt, Prozesse werden ganz oder teilweise
- an Shared Service Centers oder externe Dienstleister ausgelagert und/oder
- in einem Center of Excellence oder am Hauptsitz zentralisiert.
Außerdem messen sie den Return on Investment des Auslandseinsatzes, indem sie Kosten und Nutzen (wie Beförderungen nach dem Einsatz, Performance Ratings, wirtschaftlicher Erfolg des Unternehmens) einander gegenüberstellen. Wesentliches Element ist hier die Auswahl geeigneter Indikatoren, um bestimmen zu können, wie erfolgreich die Mobility-Programme die ausgewählten Zielsetzungen unterstützen.
Wo steht Ihr Unternehmen? Finden Sie es hier heraus: EY 2024 Mobility Reimagined Survey | Flourish
Weitere Details zu der Studie und ihren Implikationen können Sie dem Artikel „How Mobility functions can evolve and thrive with a workforce in flux“ entnehmen