Grenzenloses Arbeiten

Kennt grenzenloses Arbeiten wirklich keine Grenzen? Mitarbeitende und Führungspersonen agieren und entscheiden immer häufiger grenzenlos, arbeiten im und aus dem Ausland und verlängern sogar ihren Urlaub. Doch Workation oder moderne Arbeitsmodelle kommen häufig mit steuerlichen und rechtlichen Fallstricken daher, die es zu beachten gilt.

Die Implementierung und erfolgreiche Durchführung von grenzenlosem Arbeiten erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der verschiedene Aspekte von Arbeitsorganisation und -­umgebung, Technologie, Mitarbeitergesundheit und ­-wohlbefinden, Leistungsmanagement und Unternehmenskultur berücksichtigt.

In Matrixstrukturen, in denen Mitarbeitende gleichzeitig verschiedenen Managern und Projekten zugeordnet sein können, kann das grenzenlose Arbeiten sehr effektiv sein. Matrixstrukturen fördern die dynamische Allokation von Ressourcen und Fähigkeiten, was zum Konzept des grenzenlosen Arbeitens passt.


Weitere News zum internationalen Mitarbeitereinsatz

Wir informieren regelmäßig über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Lohn‐ und Einkommensteuer, Kinder‐/Elterngeld, Sozialversicherung, Arbeits- und Aufenthaltsrecht. So bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen aus dem In‐ und Ausland, die arbeitgeber‐ wie auch arbeitnehmerseitig zu beachten sind, auf dem Laufenden und erhalten Praxishinweise und Handlungsempfehlungen unserer Expertinnen und Experten.



So unterstützen wir Sie

  • Hybrid Work: Im Rahmen verschiedener virtueller Workshops haben Sie die Möglichkeit, ein umfassendes Bild der rechtssicheren Umsetzung in Ihrem Unternehmen zu erlangen. Dabei stehen unterschiedliche Themenfelder zur Auswahl.
  • Workation: EY kann Sie und Ihr Unternehmen dabei unterstützen, das passende Konzept auszuarbeiten und eine Workation Policy zu implementieren, um den Beschäftigten ein gewisses Maß an Flexibilität einzuräumen und gleichzeitig den Bedürfnissen des Unternehmens nach Compliance zu entsprechen.
  • Remote-Teams: Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung von Remote-Führungskompetenzen und der Implementierung effektiver Kommunikationsstrategien. Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei der Zuordnung von Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten.
  • Grenzüberschreitende Berichtslinien: Das neue BMF-Schreiben zum Arbeitslohn in grenzüberschreitenden Fällen erfordert auch eine Inventur Ihrer grenzüberschreitenden Berichtslinien - Stichwort: Matrix. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Dokumentation zu erneuern. 

Kennt grenzenloses Arbeiten wirklich keine Grenzen?

Mobiles Arbeiten hat sich bereits in der Pandemie bewährt und ist mittlerweile fester Bestandteil des „new normal“. Innerhalb Deutschlands kein Problem, doch geht das auch grenzüberschreitend? Wir sagen „ja“ und helfen Ihnen bei der Umsetzung.

Multiracial colleagues sitting together looking at laptop screen in office

Tax & Law Talent Talk

Remote aus Rio, Projekt in Paris oder ShortTerm nach Singapur – wenn Talente Grenzen überschreiten, wird's spannend.

Im EY Tax & Law Talent Talk sprechen Nancy und Fabian über das, was oft zwischen Kofferpacken und Excel-Tabellen vergessen wird: Wie gelingt der internationale Einsatz von Talenten rechtlich sicher und strategisch klug?

Mit echten Praxisfällen, cleveren Lösungen und einer guten Portion Humor nehmen die beiden alles unter die Lupe, was international tätige Unternehmen beschäftigt – von A1 bis Zuzahlung, von Payroll bis Paragraphen. Jetzt anhören!

Eine junge Frau und ein junger Mann stehen lächelnd vor einer Ziegelwand

Perspektiven

Kryptowerte und Entsendungen

Mit Kryptowerten sind nicht unerhebliche Risiken verbunden. Zudem hat sich die Rolle des Arbeitgebers in den vergangenen Jahren gewandelt.

Arbeitgeberbescheinigung zur Kostentragung

Die Finanzverwaltung hat ihre Anforderungen im Zusammenhang mit der Arbeitgeberbescheinigung zur Kostentragung verschärft.

Vom Start-up zum Scale-up: Wachstum meistern – Compliance-Risiken vermeiden

Der Weg vom Start-up zum Scale-up gehört zu den spannendsten, aber auch anspruchsvollsten Phasen eines jungen Unternehmens.

In Luxemburg steuerfreie Überstundenvergütung

Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat in drei Fällen entschieden, dass Deutschland die in Luxemburg steuerfreie Überstundenvergütung besteuern darf, da Luxemburg insoweit sein Besteuerungsrecht nicht wahrnimmt.

Österreichische Wegzugsbesteuerung und deutsches Steuerrecht – kein Traumpaar

Wird das betreffende Vermögen später beispielsweise in Deutschland veräußert, besteht das Risiko einer teilweisen doppelten Besteuerung.

BMF-Schreiben zur Besteuerung des Arbeitslohns laut DBA geändert

Das Schreiben zur Besteuerung des Arbeitslohns laut Doppelbesteuerungsabkommen des Bundesfinanzministeriums (BMF) erläutert die Auffassung der Finanzverwaltung zu einer Vielzahl von Fragestellungen.

Einstellung von Arbeitskräften aus Drittstaaten

Ab dem 01.01.2026 treffen deutsche Arbeitgeber, die Personen aus Drittstaaten einstellen möchten, neue Informationspflichten. Sie müssen in den von der Regelung erfassten Fällen Arbeitnehmer auf das kostenlose Angebot der zuständigen Beratungsstellen hinweisen.

Verfassungskonformität des Besteuerungsrückfalls nach § 50d Abs. 9 EStG

In zahlreichen Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) beseitigt Deutschland als Ansässigkeitsstaat die Doppelbesteuerung der Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, indem es die betreffenden Einkünfte von der Besteuerung ausnimmt.

Grenzüberschreitendes Remote Work und Betriebsstätte

Viele Unternehmen sind derzeit bestrebt, die Tätigkeit im Homeoffice einzuschränken oder ganz zu unterbinden. Allerdings können Unternehmen ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern, wenn sie ihren Beschäftigten die Möglichkeit bieten, zu Hause oder im Zusammenhang mit einem Urlaub im In- oder Ausland zu arbeiten.

DBA-Schweiz: Sonderregelungen für leitende Angestellte

Das DBA zwischen der Schweiz und Deutschland enthält in Art. 15 Abs. 4 eine Sonderregelung für leitende Angestellte.

Licht und Schatten: geplante Anpassungen im BMF-Schreiben zur Ansässigkeit und zum wirtschaftlichen Arbeitgeber

Das Bundesfinanzministerium (BMF) plant, sein Schreiben vom 12.12.2023 zur Besteuerung des Arbeitslohns nach den Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zu aktualisieren.

Zusammenveranlagung und fiktive unbeschränkte Steuerpflicht

In den meisten Fällen wirkt sich die Wahl der Zusammenveranlagung steuermindernd aus. Ein neu veröffentlichtes Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 21.05.2025 (I R/5/22) beschäftigt sich mit einer Ausnahme von dieser Regel.

Garden Leave: Entwurf des BMF zur Besteuerung in der Freistellungsphase

Wenn ein Arbeitsverhältnis beendet wird, stellen Arbeitgeber häufig die betreffenden Beschäftigten für die Zeit bis zum Ablauf der Kündigungsfrist von ihrer Tätigkeit frei.

Internationale Mitarbeitereinsätze und Steuern 

Für Unternehmen, die international mobil Mitarbeitende beschäftigen, sind die steuerlichen Rahmenbedingungen von zentraler Bedeutung. Das Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF) vom 12.12.2023 bietet hier eine wichtige Orientierung, welche Meinung die Finanzverwaltung zu einer Vielzahl von Fragestellungen vertritt.

DBA-Japan: Konsultationsvereinbarung zu Schiedsverfahren

Das Bundesministerium der Finanzen hat am 01.07.2025 die Konsultationsvereinbarung vom 04.06.2025 über die Durchführung von Schiedsverfahren nach dem DBA-Japan veröffentlicht.

Globale Mobilität und Compliance: Wie Unternehmen Dienstreisen effizient managen können

Auch im Zeitalter virtueller Meetings bleiben Dienstreisen in der globalisierten Geschäftswelt unvermeidlich. Dabei müssen Unternehmen einen komplexen Flickenteppich an Regelungen beachten, der unter anderem Aspekte des Arbeits-, Sozialversicherungs- und Steuerrechts umfasst.

DBA Deutschland–Niederlande: 30-Prozent-Regelung löst keinen Rückfall des Besteuerungsrechts an Deutschland aus

Die niederländische 30-Prozent-Regelung ist ein steuerlicher Vorteil für hoch qualifizierte Arbeitnehmende aus dem Ausland, die in den Niederlanden arbeiten.

Taxizentrale und Goldhandel im Ausland: BFH-Urteile präzisieren Merkmale von Betriebsstätten

In einer globalisierten Wirtschaft sind die steuerlichen Implikationen von Auslandsaktivitäten für Unternehmen von zentraler Bedeutung. Die jüngsten Entscheidungen des Bundesfinanzhofs (BFH) zu einer Taxizentrale und einem Goldhandel im Ausland werfen Licht auf die Kriterien für die Begründung einer Betriebsstätte nach Abkommensrecht.

Inlandsdienstreisen von Beschäftigten ausländischer Betriebsstätten - BFH: Deutsches Stammhaus muss Lohnsteuer abführen

Eine ausländische Betriebsstätte einer inländischen Kapitalgesellschaft kann nicht Arbeitgeber im Sinne von Art. 15 Abs. 2 Buchst. b OECD-MA sein. Die deutsche Kapitalgesellschaft ist daher verpflichtet, vom auf Inlandsdienstreisen entfallenden Arbeitslohn der Beschäftigten ihrer ausländischen Betriebsstätten Lohnsteuer abzuführen (§ 38 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG).

DBA-Niederlande: Bagatellregelung für Homeoffice kommt

Am 14.04.2025 haben Deutschland und die Niederlande ein Änderungsprotokoll zu ihrem bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) unterzeichnet. Die beiden Länder haben insbesondere Neuerungen zur Homeoffice-Arbeit von Grenzpendlern und Grenzpendlerinnen vereinbart.

Lebensmittelpunkt in Deutschland und Arbeitgeber in der Schweiz: Pilot im Steuerlabyrinth

Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) knüpfen das Besteuerungsrecht für eine nichtselbständige Tätigkeit insbesondere auch an den Tätigkeitsort. Zuordnungsprobleme ergeben sich hier unter anderem bei Tätigkeiten, die in einem Flugzeug im internationalen Verkehr ausgeübt werden. Deshalb enthält das DBA mit der Schweiz (wie das OECD-Musterabkommen und die deutsche Verhandlungsgrundlage) hierzu eine Sonderregelung für die Zuweisung des Besteuerungsrechts. Wie ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofs zeigt, können sich dennoch Streitfragen ergeben.

Oberstes Gericht von Delhi: Entsendete Mitarbeiter schaffen keine Betriebsstätte

Am 15.01.2025 entschied das Oberste Gericht von Delhi, dass ein südkoreanisches Unternehmen, das Mitarbeiter an seine indische Tochtergesellschaft entsendet, dadurch keine feste Geschäftseinrichtung oder Dienstleistungsbetriebsstätte in Indien nach dem anzuwendenden Doppelbesteuerungsabkommen begründet.

Stand der DBA zum 01.01.2025

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat am 20.01.2025 den Stand der Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) und anderer Abkommen im Steuerbereich sowie der Abkommensverhandlungen am 01.01.2025 veröffentlicht.

Kündigung mit Freistellung: Kläger scheitert vor dem Bundesfinanzhof

Ein deutscher Arbeitnehmer, der bei einem Schweizer Unternehmen beschäftigt war, kämpfte vor Gericht um die steuerliche Freistellung seiner Abfindung und Lohnzahlungen während der Freistellungsphase. Im Streitfall war die Abfindung zeitanteilig und die Vergütung für die Freistellungsphase in voller Höhe in Deutschland steuerpflichtig (BFH, Urteil vom 01.08.2024, VI R 23/22).

DBA mit Frankreich: Knackpunkt Besteuerung von Abfindungen

Die Besteuerung von Abfindungen bei grenzüberschreitenden Arbeitsverhältnissen ist ein komplexes und oft umstrittenes Thema. Besonders spannend wird es, wenn unterschiedliche DBA-Regelungen greifen könnten. Ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 01.08.2024 (VI R 52/20) beleuchtet die Frage, ob Deutschland eine Entschädigung für die Auflösung eines Dienstverhältnisses besteuern darf, wenn der Arbeitnehmer als Grenzgänger tätig war und zwischenzeitlich seinen Wohnsitz nach Frankreich verlegt hat. Der Fall zeigt exemplarisch, wie wichtig es ist, die steuerlichen Konsequenzen solcher grenzüberschreitenden Sachverhalte frühzeitig zu klären.

Zukunft der grenzüberschreitenden Telearbeit

Der Abgeordnete Matthias Hauer (CDU/CSU) hat die Bundesregierung gefragt, welchen Stand die Diskussionen zur Weiterentwicklung der Vereinbarungen zur steuerlichen Behandlung der grenzüberschreitenden Telearbeit auf EU- und OECD-Ebene erreicht haben. Dabei interessierte ihn insbesondere das Risiko, dass durch die Tätigkeit eines Arbeitnehmers im Homeoffice der Tatbestand einer Betriebsstätte begründet wird.

Besteuerung des Arbeitslohns nach den DBA

Das BMF hat ohne die sonst übliche Anhörung von Verbänden mit Schreiben vom 12.12.2023 seine Verwaltungsgrundsätze zur steuerlichen Behandlung des Arbeitslohns nach den Doppelbesteuerungsabkommen in wesentlichen Punkten überarbeitet.

Besteuerung aktienbasierter Vergütungen

Das BMF-Schreiben vom 12.12.2023 bietet nicht nur Neues zur Bestimmung der für die Aufteilung des Besteuerungsrechts so bedeutsamen Ansässigkeit und zum wirtschaftlichen Arbeitgeber, sondern auch zu den aktienbasierten Vergütungen.

DBA-Niederlande: Wirtschaftlicher Arbeitgeber

Am 21.12.2023 wurde eine neue Verordnung zur sogenannten 60-Tage-Regel veröffentlicht. Diese Regel legt fest, unter welchen Umständen bei Entsendungen an eine Konzerngesellschaft in den Niederlanden die aufnehmende Gesellschaft nicht als (wirtschaftlicher) Arbeitgeber anzusehen ist. Die Definition des wirtschaftlichen Arbeitgebers ist wesentlich für die Zuordnung des Besteuerungsrechts nach Art. 15 Abs. 2 OECD-Musterabkommen, beispielsweise Art. 14 Abs. 2 DBA Deutschland

DBA-Österreich: Neue Grenzgängerregelung für Beschäftigte in der Privatwirtschaft

Seit dem 01.01.2024 gilt die geänderte Grenzgängerregelung für in der Privatwirtschaft Beschäftigte (Art. 15 Abs. 6). Sie wurde eingeführt, um den Anforderungen der veränderten Arbeitswelt wie flexibleres Arbeiten und Tätigkeit im Homeoffice besser gerecht zu werden. Bereits im Dezember 2023 haben die zuständigen Finanzbehörden in Österreich und Deutschland dazu eine Konsultationsvereinbarung geschlossen, die das Bundesministerium der Finanzen (BMF) mit Schreiben vom 20.