Wie die Nachfolge im Mittelstand gelingen kann

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3 Minuten Lesezeit 30 August 2019
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EY Deutschland

Wegbereiter des Wandels

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Altbewährtes fortführen und neue Ideen umsetzen – im Familienunternehmen Karl Röser & Sohn übernimmt die nächste Generation

Kaum ein Schritt verbindet für Unternehmer die wirtschaftliche mit der emotionalen Seite so stark wie der Übergang vom Lebenswerk zum Lebensabend. Die Nachfolge eines mittelständischen Unternehmens sollte gut und vor allem rechtzeitig vorbereitet werden, denn von ihr hängen viele Faktoren wie Innovation, Wachstum und Arbeitsplätze ab. Familienunternehmen möchten in der Regel auch solche bleiben- doch das gelingt nicht immer und jedem. Jürgen Röser von der Karl Röser & Sohn GmbH hat Glück: Seine Tochter Sarna Röser wird das Zementrohr- und Betonwerk im baden-württembergischen Mundelsheim in vierter Generation weiterführen. 

Beide Seiten, Vater wie Tochter, haben sich Zeit für diesen Schritt gelassen. „Ein Familienunternehmen ist eine Entscheidung fürs Leben“, sagt Sarna Röser. In der Vita ist danach kein Jobwechsel mehr vorgesehen. Themen wie Fachkräftemangel, Digitalisierung und die Belange der 50-köpfigen Belegschaft treiben die Firmenlenkerin in spe schon heute um- auch als Bundesvorsitzende des Verbandes „Die Jungen Unternehmer“ in Berlin.

Nachfolgeregelung

200.000

mittelständische Unternehmen sollen bis Ende 2020 mindestens übergeben werden.

Der Einstieg ins Familienunternehmen ist eine Entscheidung fürs Leben. 

Wolfgang Glauner, Associate Partner und Family Markets Leader bei EY, begleitet das Familienunternehmen beim Generationenwechsel. Seine Erfahrung hat ihm gezeigt: „Das Potenzial, das die nächste Generation oftmals mitbringt, steckt in den innovativen Ideen, die sie ins Unternehmen einbringen kann.“ Genau das hat auch Sarna Röser vor: „Es geht nicht unbedingt darum, Fußstapfen weiterzulaufen, sondern man sollte auch eigene Spuren hinterlassen.“ 

Fazit

Mehr als 200.000 mittelständische Unternehmen sollen bis 2020 an die nächste Generation übergeben werden. Längst nicht alle Nachfolgen sind geregelt, auch mangels geeigneter Kandidaten. Sarna Röser erläutert, warum sie sich dazu entschlossen hat, das Zementrohr- und Betonwerk ihrer Familie zu übernehmen.

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