- Europäisches Netzwerk mit mehr als 100 Partnern und Beratern
- Schwerpunkt auf Deutschland mit interdisziplinärem Team
- Bündelung der Expertise aus den Bereichen Verteidigung, Sicherheitspolitik, Industrie, Kapitalmarkt, Finanzierung
Die europäische Verteidigung ist mit multiplen Herausforderungen konfrontiert: Der russische Angriffskrieg in der Ukraine, geopolitische Spannungen, hybride Bedrohungen und Zweifel an der amerikanischen Führungsrolle in der NATO sind nur einige der Problemfelder, mit denen Politik, Gesellschaft und Industrie konfrontiert sind.
Um diese Themen umfassend zu adressieren, hat EY europaweit mehr als 100 Partner und Berater in der neuen Initiative EY Defense gebündelt. Sie bringen jahrzehntelange Erfahrung und Expertise aus den Bereichen Militär, Sicherheitspolitik, Industrie und Kapitalmarkt zu einem integrierten Beratungsansatz zusammen. Interdisziplinäre Teams aus Strategie- und Transaktionsberatung, Technologie-Consulting, Prüfung und Compliance entwickeln gemeinsam mit weiteren Partnern Lösungen, um Organisationen auf die vielfältigen internationalen Herausforderungen vorzubereiten und nachhaltige Strukturen zu schaffen. Das Angebot reicht von der Begleitung der strategischen Transformation und Prozessberatung über M&A, Digitalisierung, KI und Cybersecurity bis zum Personalmanagement, Recruiting und dem Ausbau der Infrastruktur.
Um einen Beitrag zur Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zu leisten, engagiert sich EY Defense für ein stärker integriertes Defense-Ökosystem und strategische Partnerschaften zwischen Regierung, Militär, Industrie, Start-ups, Investoren und Forschungseinrichtungen. Denn nachdem durch den Regierungsbeschluss jetzt die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, müssen diese effizient eingesetzt und europäische Verteidigungskapazitäten aufgebaut werden. Die Rüstungsindustrie ist gefordert, größere Kapazitäten zu schaffen, technologische Innovationen und Digitalisierung voranzutreiben. Gleichzeitig muss diese Kapazitätsausweitung finanziert werden; Investoren und Banken zeigen starkes Interesse, stehen aber oft noch vor regulatorische Hürden.
Andreas Frank, Partner bei EY, langjähriger Offizier, ehemaliger Manager in der Rüstungsindustrie und Defense-Koordinator Deutschland, erklärt: „Ein wesentlicher Schwerpunkt der Initiative liegt auf Deutschland. EY unterstützt die Bundeswehr, politische Entscheidungsträger, Ministerien, Unternehmen der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, Start-ups sowie Investoren durch strategische Beratung und gezielte Vernetzung. Unser Ansatz richtet sich nicht auf Partikularinteressen, sondern verfolgt einen integrativen Lösungsansatz – mit dem Ziel, Resilienz und Sicherheit zu stärken und die Grundlagen einer stabilen, demokratischen Zukunft zu sichern.“
Axel Preiss, Partner und Leiter der europäischen Defence Initiative, betont:„Verteidigung ist keine nationale Einzelaufgabe, sondern eine europäische Gemeinschaftsaufgabe. Wir brauchen ein Ökosystem, in dem Streitkräfte, Industrie, Forschung, Investoren und Politik koordiniert handeln. Nur wenn Technologien, Finanzierungen, Infrastrukturen und neue Kapazitäten ineinandergreifen, können wir Europas Verteidigungsfähigkeit langfristig sichern.“
Jan Friedrich Kallmorgen, Partner bei der EY-Parthenon Strategie- und Transberatung, ergänzt: „Die Verteidigungsindustrie wird in den kommenden Jahren boomen, und wir unterstützen dieses Wachstum durch vollumfängliche Transformationsberatung – von der Strategie mit geopolitischen Analysen über Target Search und M&A bis zur operativen Exekution. Wir stehen dabei im engen Austausch mit Vorständen, Aufsichtsräten, Private-Equity-Häusern, Banken, Venture Capital Funds, Family Offices und den Entscheidungsträgern in den NATO-Ländern.“
Cornelia Gottbehüt, Partnerin bei EY und Leiterin des Bereichs Government & Public Sector, unterstreicht: „Eine zukunftsfähige Verteidigungsarchitektur erfordert die enge Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, Streitkräften und Industrie. EY Defense schafft dafür eine Plattform, die Akteure vernetzt, den Dialog fördert und gemeinsame Lösungen ermöglicht. Eines unserer Ziele ist es, die Bundesregierung dabei zu unterstützen, die Rahmenbedingungen für die Verteidigungsfähigkeit in Deutschland und Europa zu verbessern.“