3 Minuten Lesezeit 15 April 2019
Seelöwen Cortés-See

Weshalb ihre M&A-Strategie auf Talent und Technologie aufbauen sollte

Von

Steve Krouskos

EY Global Vice Chair – Transaction Advisory Services

Driving growth and investment priorities for global EY TAS. University of Florida alumnus. Son, husband and father of four.

3 Minuten Lesezeit 15 April 2019

Eine positive Perspektive für M&A baut auf Talente und Technologie auf. Wie können Sie mit der Entwicklung Schritt halten?

In angespannten Arbeitsmärkten können technologische Lösungen Wachstum fördern. Angesichts wachsender Beschäftigungszahlen, bekommt der Einsatz von Technologie eine entscheidende Bedeutung für künftige Talentstrategien.

Laut den Ergebnissen des EY Global Capital Confidence-Barometer nimmt der Einsatz von Technologie, Automatisierung und KI für einige Routineprozesse zu, während gleichzeitig Fachkräfte fehlen und das Ringen um neue Talente immer härter wird. Für Unternehmen ergibt sich die Gelegenheit, wertvolle Kapazitäten aufzubauen und diese für die übergeordneten strategischen Fragen einzusetzen.

Oft werden die kurzfristigen Effekte neuer Technologien überschätzt und ihre langfristige Wirkung unterschätzt. Die Erwartungen an die unmittelbaren Vorteile automatisierter Routineaufgaben sind teilweise zu hoch gesteckt. Paradoxerweise werden aber Potenzial und die Vorteile von KI noch immer unterschätzt. Es gibt zwar reichlich Spekulationen über KI. Detaillierte Analysen darüber, wie sie die Unternehmenslandschaft tatsächlich verändert, sind jedoch größtenteils Mangelware.

Den meisten Unternehmen gelingt es bislang nicht, Künstliche Intelligenz optimal für sich zu nutzen – sie stehen erst am Anfang ihrer Reise. Diese Startverzögerung erklärt sich zum Teil durch einen Mangel an neuen spezialisierten Arbeitskräften, aber auch durch Schwierigkeiten, eine Vision zu entwickeln für das, was tatsächlich möglich ist.

Revolutionierung aller Unternehmensbereiche durch KI und Automatisierung

Unternehmen werden bei der Entwicklung von Front-End-Dienstleistungen mutiger. Ihre oberste Priorität ist es, mithilfe von KI und automatisierten Lösungen maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen zu fördern, um letztlich das Kundenerlebnis zu verbessern.

Auch die Back-Office-Funktionen, u. a. Finanzen, Talentmanagement und Compliance, sollen zugunsten einer klügeren und effizienteren Arbeitsweise automatisiert werden.

In einer Welt, die zunehmend von Konkurrenzdruck geprägt ist, wird die Umstrukturierung von Front- und Back-Office-Funktionen wahrscheinlich nur simultan gelingen.

Fazit

Das EY Global Capital Confidence-Barometer (PDF) misst den Grad an Zuversicht unter Unternehmen hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Prognosen und identifiziert Tendenzen auf Führungsebene mit Blick auf die Capital Agenda.

Über diesen Artikel

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Steve Krouskos

EY Global Vice Chair – Transaction Advisory Services

Driving growth and investment priorities for global EY TAS. University of Florida alumnus. Son, husband and father of four.